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copyright James Mitchell >>

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15. Dezember 2009 - Sieg beim Küplilauf

Seit letztem Jahr gehört der Küplilauf zu einem festen Bestandteil in meiner Off-season-Planung. Am Samstag gings trotz kalten Aussentemperaturen wieder heiss zu und her.
Trinken und Rennen so schnell es geht. Gerd und ich konnten den Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Bei einem Überholmannöver bin ich auf der nassen Wiese ausgerutscht und auf den Kiesweg gestürzt. Das Rennen konnte ich fortsetzen, allerdings musste ich die doch etwas tiefe Platzwunde am Knie nähen lassen danach. Trotz des kleinen Missgeschicks war es wie immer ein gelungener Anlass! weitere Infos und Fotos hier >>

Es sind jetzt schon zweieinhalb Wochen seit dem Ironman vergangen. Die Planung für die nächste Saison ist schon zum grössten Teil gemacht. Diese Woche nehm ich's in Sachen Training noch sehr locker, am Montag läuft das Projekt 2010 los! 

   
 

6. Dezember 2009 - Fotos Ironman Mexiko

Hier sind die ersten Fotos vom Raceday!

anschauen >>

   
 

4. Dezember 2009 - Racebericht Ironman Mexiko

Wie versprochen hier ein ausführlicherer Rennbericht. Vielen Dank an alle, die mich unterstützt, angefeuert und motiviert haben. Die Finishline zu erreichen war diesmal ein hartes Stück Arbeit:

Vor dem Start habe ich mich sehr gut gefühlt. Das Einschwimmen war nicht erlaubt. Da mein Ellbogen und Schulter immer noch etwas steif sind, habe ich an Land gut aufgewärmt. Geschwommen wurde ohne Neopren, das Wasser 27° Grad warm. Einige Minuten später sprangen wir ins Wasser und dann fiel auch schon der Startschuss. Zuerst schwammen wir 500m gegen die Strömung. Ich verlor relativ schnell den Anschluss an die Pro-Gruppe. Habe mich aber trotzdem recht gut gefühlt und bin nach 1h04 aus dem Wasser gestiegen. Das ist Rekordzeit für mich. Allerdings war die Strecke wegen der Strömung wohl etwas schneller. Beim Ausstieg hat mein Ellbogen etwas geschmerzt, ich bin seit dem Unfall nie mehr so lange am Stück geschwommen. Die Schmerzen liessen aber schon auf dem Weg zur Wechselzone wieder nach.

Es konnte jetzt so richtig losgehen! Meine Paradedisziplin wartete.

Doch kaum auf dem Velo war irgendwas komisch. War das wirklich meine Cheetah? Ja, ich sass auf dem richtigen Rad, also wohl nur Einbildung. Einfach Vollgas. Doch irgendwie kam ich nie so richtig in Fahrt, konnte nicht so richtig aggressiv fahren. Es fühlte sich nach "Reisetempo" an, trotzdem gings irgendwie nicht schneller.
Nach 120km hatte plötzlich Fussbrennen. Es wurde so extrem, dass ich bis zu den Knien hinauf fast kein Gefühl mehr hatte und ich 3x aus den Schuhen ausgestiegen bin und mit den Füssen auf den Schuhen fuhr, bis es wieder etwas besser war. Zum ersten Mal in meiner Triathlonkarriere war ich froh, als die 180 km endlich zu Ende waren. Eine sub 5h Radzeit hätte eigentlich drinliegen sollen für mich, schlussendlich waren es 5h26.. länger als in Lanzarote..

Trotzdem ging ich noch voller Zuversicht auf die Laufstrecke.
Das Laufen hat sich anfangs gut angefühlt und ich habe gehofft, noch einige Plätze noch vorne laufen zu können. Der Schritt wurde aber ab km 21 immer kürzer, Krämpfe in den Oberschenkeln zwangen mich zu längeren Gehpausen.. So war igendwann einfach nur noch finishen das grosse Ziel. Viel später als erhofft habe ich die Ziellinie dann auch erreicht..

Ich war nach dem Rennen etwas ratlos, wieso ich nicht mehr Power hatte, denn ich war wirklich sehr gut in Form. Zwei Tage nach dem Rennen, beim einpacken meines Velos habe ich festgestellt: der Sattel war 1.5 cm nach unten und hinten gerutscht. Das ist sehr ärgerlich, dass ich dies nicht vorher gemerkt habe, aber wenigstens eine Erklärung, wieso es nicht ganz hingehauen hat. Das Fussbrennen wurde wohl auch dadurch verursacht. ....Ich werde daraus lernen.

Obwohl ich mit dem Rennen selber nicht zufrieden bin, war es ein schöner Saisonabschluss. Den Ironman Mexiko kann ich sehr empfehlen. Eine superschöne Insel mit sehr netten Menschen und einer unglaublichen Stimmung am Raceday!

Ich bin schon motiviert für die Saison 2010 und daran, meinen Wettkampfkalender zusammenzustellen. Es werden ein paar mehr Wettkämpfe sein als in diesem Jahr. Sicher werde ich mich aber noch 3-4 Wochen erholen und mich nur ganz wenig sportlich betätigen. Wiedermal Zeit für anderes.

Die Saison 2010 wird sicher speziell werden. Nach 7 jährigem Coaching durch Toni Hasler haben sich unsere Wege getrennt. Ich verdanke ihm und dem ganzen Team sehr viel und den grössten Teil der Trainingsphilosophie werde ich sicher beibehalten. Trotzdem ist es für mich Zeit, neue Reize zu setzen und mich wieder Weiterzuentwickeln.
Das grösste Potenzial liegt sicher beim Schwimmen. Ich bin aber überzeugt, dass auch beim Velo und Laufen noch einiges vorwärts gehen kann.

   
 

1. Dezember 2009 - Ironman Mexiko, Rang 9 Pro

Gestern beim Ironman Mexiko habe ich leider einen der Tage eingezogen, an dem gar nichts lief wie erhofft... es war von Anfang bis am Schluss einfach nur ein K(r)ampf.

Vor dem Start habe ich mich sehr gut gefühlt. Doch schon ab Anfang der Bike-Strecke lief gar nix mehr. Ich habe gefinisht, aber natürlich habe ich mir viel mehr erhofft... Ein ausführlicher Renbericht folgt in den nächsten Tagen. Zuerst geniesse ich noch den letzten Tag an der Sonne, bevor es zurück in den Winter geht. Liebe Grüsse, Michaela

   
 

27. November 2009 - noch 2 Tage...

Cozumel hat sich in den letzten Tagen zu einer Triathleten-Hochburg entwickelt. Nicht nur für uns Athleten (2000 Starter), auch für die Einheimischen hier ist das ein grosser Anlass, überall wird man auf den Ironman angesprochen. Die ganze Insel fiebert mit. So wurden einige Strassenstücke noch ausgebessert, Strassenschwellen herausgemeisselt und alles wird auf Hochglanz poliert.

Ich habe mich seit Montag recht gut anklimatisiert und den Jet-Lag überwunden.
Am Dienstag sind wir gleich die Radstrecke abgefahren - mit dem Scooter. Die Runde von 60km, die wir im Wettkampf 3x fahren, gefällt mir super. Sie ist flach und windanfällig, was mir sehr entgegenkommt. Der Asphalt ziemlich rauh. Ich denke, die Strecke ist trotz den wenigen Höhenmetern selektiv.

Das Wetter spielt etwas verrückt. Vorgestern zog ein Gewitter auf und seither stürmt es wie verrückt. (Windstärken wie im Trainingslager in Lanzarote.. kenn ich also von irgendwoher) Alles war überschwemmt. Heiss und vor allem "tüppig" ist es trotzdem. Das ist auch für die Moskitos herrlich. Am Mittwoch vor dem Schwimmtraining haben sie mich regelrecht überfallen. Ich kam gar nicht mehr nach mit "um-mich-schlagen". Innerhalb einer Minute hatte ich 20 Stiche (.. wir haben sie gezählt, kein Scherz).

Ebenfalls am Mittwoch habe ich noch die letzten Speedtrainings gemacht. Am Vormittag 40 Minuten Velo und am Nachmittag 35 Minuten Laufen. Es hat sich sehr gut angefühlt.

Am Donnerstag morgen konnten wir den Original-Schwimmkurs abschwimmen. ui ui ui, das war sehr wellig. Die Wellen sind das eine, was aber noch hinzu kommt, ist eine sehr starke Strömung. Es ist schon fast wie in einem Fluss. Auf die eine Seite schwimmt man etwa 3x so lang wie auf die andere, für die gleiche Distanz.
Mal schauen wie es am Sonntag wird. Die Einheimischen sagen, für Sonntag wirds ruhiger. Ich nehm es wie's kommt, sind ja für alle die gleichen Vorgaben.

Heute Freitag und morgen Samstag werde ich mich nur noch kurz bewegen, um den Muskeltonus oben zu halten. Das wichtigste ich aber: Beine hoch und nochmals richtig ausruhen.

Ich freu mich mega auf das Rennen. Mein Ziel ist, es einfach wiedermal so richtig krachen zu lassen, das Beste herauszuholen und einen schönen Saisonabschluss zu machen.

Das Teilnehmerfeld ist mit Bella Bayliss, Yvonne van Vlerken, Edith Niederfringer uvm sehr stark. Ich bin aber ebenfalls bereit und freue mich auf viele gedrückte Daumen für die aussgerwöhnlich hohe Startnummer 1926 am Sonntag um 6.45 Uhr Ortszeit (13.45 Uhr MEZ), Liveticker auf www.ironman.com

ein paar Fotos >>

   
 

22. November 2009 - Abenteuer Mexiko

Morgen geht das Abenteuer Mexiko nun definitiv los. Um 10 Uhr hebt der Flieger ab nach New York und dann weiter nach Cancun. Die letzte Etappe ist dann noch die Fährenüberfahrt auf die Insel Cozumel.

Mein Trainingskumpel Willi Franc ist bereits vor Ort. Er bestreitet das Rennen ebenfalls. Es soll sehr heiss und vor allem sehr feucht (bis zu 100% Luftfeuchtigkeit) sein. Dies wird sicher einer der grössten Knackpunkte im Rennen. Der Wind kann ebenfalls zu einem spannenden Rennverlauf beitragen. Das Fahren eines Scheibenrades ist nicht erlaubt.

Unser Startschuss fällt am Sonntag um 6.45 Uhr Ortszeit (13.45 Uhr MEZ), 15 Minuten später starten dann die 2000 Alterklasse-Athleten.
Das Rennen kann auf dem Liveticker von www.ironman.com verfolgt werden.

Ich werde mich aus Mexiko vor dem Rennen sicher nochmals melden.

   
 

12. November 2009 - wieder zu Hause

Schön, wieder zu Hause zu sein. Jetzt noch die letzten Vorbereitungen treffen und dann bin ich bereit für Mexiko.

Die Fotos aus Lanzarote sind online >>

   
 

11. November 2009 - Lanzarote , Fotoshooting und letzte Trainingstage

Heute ist das Trainingslager bereits wieder rum. Die zwei Wochen sind sehr schnell vergangen. Ich bin aber ziemlich müde inzwischen und doch froh, dass es jetzt nach Hause geht. Heute Nachmittag geht der Flieger. Ich hoffe, er kann auch bei Sturm abheben.

Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 70km/h hat der Wind auch in den letzten Tagen nochmals kräftig zugelegt. Ich muss ehrlich sagen, zwischendurch ist mir auf dem Velo schon ein nicht mehr so freundliches Wort Richtung Himmel rausgerutscht. Locker fahren war gar nicht mehr möglich. Immer voll ins Karbon treten.
Aber eben "es kommt nicht drauf an, woher der Wind weht, sondern wie man die Segel stellt". So habe ich auch noch das Mentaltraining gut einbauen können.
In Mexiko soll ja auch Wind sein... sogar das Scheibenrad ist dort verboten beim Wettkampf. Mal schauen, ich bin auf jeden Fall jetzt gewappnet!

Als Lanzarote-Abschluss war ich gestern 6 Stunden auf dem Velo. Es war das letzte derart lange Velotraining vor dem Wettkampf. Der anschliessende kurze und schnelle Lauf hat mir gezeigt: Ich bin in Form! Klar, nicht mehr ganz so frisch, aber es kommt gut! Freu mich jetzt schon auf den Race Day am 29. November.

Ach ja und dann war ja noch das Fotoshooting am Sonntag. Auch der Fotograf hat sich wegen des Windes etwas ganz besonderes einfallen lassen müssen. Aufnahmen im Freien waren nicht möglich, da wären Scheinwerfer und Co im Nu weggeblasen gewesen.
Also haben wir den ersten Teil des Nachmittags in einem dunklen Parkhaus verbracht und dort Aufnahmen geschossen. Die zweite Location war ein schönes Haus auf dem Berg mit einem toll angelegten Pool, aus dem man direkt aufs Meer runterschauen konnte. Fotograf James Mitchell wollte spezielle Fotos machen. Er und seine Freundin haben deshalb viel rumprobiert mit Beleuchtung etc.
Es war eine coole Erfahrung für mich - einige Fotos sind auch ganz gut rausgekommen ;)
In den nächsten Tagen folgen ein paar mehr davon auf meiner Fotogallerie.

   
 

6. November 2009 - Lanzarote Teil 2, das heutige Training hatte es in sich!

Wenn ich bei den letzten News schrieb, es sei viel Wind... dann haben wir jetzt schon Sturm! Ich war heute 4h30 mit dem Velo unterwegs. Während keinen 10 Sekunden konnte ich die Beine hängen lassen - ich wär sonst rückwärts gefahren!! Poah!

Aber das gibt Power in die Beine und Spass hats auch gemacht!

Beim Laufen am Nachmittag hab ich's aber ein bisschen übertrieben mit der Freude..
Easy tempo mit ein paar Steigerungen, iPod mit Lieblings-Powermusik im Ohr. Hab ichs schon mal erwähnt? Ich liebe es, über Stock und Stein zu rennen. Offrad halt, immer der Küste entlang, das kann man hier prima.
Wegen des genannten Sturmes waren die Wellen im Meer entsprechend hoch und gewaltig. Das sah cool aus und ich habe - anstatt auf den Boden geschaut - ins Meer hinausgesungen (.... hat ja niemand gehört wegen des Windes, hihi). Ich also im Duett mit Salsa-Man Marc Anthony... Und päng, da lag ich auch schon!
Der Stein mitten im Weg war etwas zu gross - oder ich hab die Füsse nicht richtig "gelupft", das ist Ansichtssache. Auf jeden Fall habe ich mit den Knien gebremst, was ziemlich schmerzhaft war. Mit zwei roten blutüberströmten Knien bin ich dann den kürzesten Weg und voller Konzentration, sprich ohne zu singen, zum Apartment zurück gelaufen. Nach der Dusche sah das schon nicht mehr so schlimm aus. Zwei grosse nicht allzu tiefe Schrammen links und rechts, mehr ist nicht passiert.

Fürs Fotoshooting, das wir auf Sonntag geschoben haben, sind die zwei zerschlagenen Knie sicher nicht grad passend ... aber schön war's heute trotzdem!

   
 

31. Oktober 2009 - Lanzarote Block 1

3 Trainingstage sind schon hinter mir. Die Insel zeigt sich von der besten Seite. Ziemlich viel Wind. Gratiskilometer gibts hier keine! Geht's zwischenzeitlich mal bergab, kannst du sicher sein, dass Gegenwind ist.. :o)
Es macht Spass, mal etwas anderes als Gran Canaria... Es ist schon perfekt hier. Alles was man zum trainieren braucht in der gleichen Anlage. 50m Olympiapool, 400-Meter-Bahn, Kraftraum, und und. Die Wege sind kurz und die Erholung umso besser.

Zum ersten Mal seit über 6 Jahren trainiere ich nicht nach Trainingsplan eines Coaches, sondern nach meinen eigenen Vorgaben. Ich fühle mich sehr gut damit. Es ist zwar sicher auch etwas riskant, so kurz vor einem wichtigen Rennen die Gewohnheit zu ändern. Aber für mich ist es sicher die richtige Entscheidung und wie heisst es so schön: "wer wagt, der ..."

Morgen mache ich einen ersten Ruhetag, danach folgt wieder ein 3-Tagestrainingsblock. Am Donnerstag dann das Fotoshooting..

   
 

27. Oktober 2009 - Lanzarote

Morgen fliege ich ins sicherlich letzte Trainingslager in diesem Jahr. Für einmal nicht nach Gran Canaria, sondern wie bereits schon erwähnt nach Lanzarote.  2 Wochen werde ich an der Wärme nochmals an Schnelligkeit und Ausdauer schleifen.

Mein Velo wartet dort bereits auf mich. Christian, ein Freund der in Gran Canaria lebt, hat gerade geschäftlich in Lanzarote zu tun - oder besser gesagt, es auch wegen mir terminlich so gelegt. So konnte ich mein CAT in Gran Canaria ihm übergeben. Und er bringt es mit nach Lanzarote. Vielen Dank, das macht das Reisen für mich schon um einiges bequemer!!
Christian ist ehemaliger Amateur-Radfahrer und wird sicher auch einige Trainingskilometer mit mir abspulen. Nicht ohne Grund übrigens. Ich habe mit ihm eine Wette laufen: Hole ich die Quali für Hawaii in Mexiko, wird er im nächsten Frühling an seinem ersten Triathlon starten. (Damit er keinen Rückzieher machen kann, ists jetzt gleich auch im world wide web verewigt. Smile)

In Lanzarote ist auch ein Fotoshooting mit James Mitchell, der bereits vom Ironman im Mai super Fotos geschossen hat, geplant. Bin jetzt schon gespannt auf die Bilder...
Also, die nächsten News und Fotos dann vom Süden :)

   
 

20. Oktober 2009 - Teilziel abhaken und weiter geht's

Das letzte Training auf Gran Canaria ist gemacht. Es war nochmals eine happige Woche. Jedoch auch eine sehr erfreuliche! Ich hatte ein paar richtig gute Einheiten, was mich hinsichtlich des Ironman Mexiko sehr positiv stimmt.

Morgen werde ich für eine Woche nach Hause fliegen. Danach gehts für 2 Wochen nach Lanzarote. Ja ich hätte auch gleich ein "Insel-Hopping" machen können. Es gibt aber zu Hause noch einiges zu erledigen und ausserdem brauche ich die Pause auch, um meine Freunde und Familie zu sehen und etwas abzuschalten.

Es laufen auch einige vielversprechende Gespräche im Sponsoring-Bereich. Ich hoffe, dass ich mich so in Zukunft noch mehr auf den Sport konzentrieren kann. Dazu aber mehr, wenn alles schwarz auf weiss ist.
Zuerst aber volle Konzentration auf mein nächstes Ziel...

   
 

14. Oktober 2009 - mucho trabajo en Gran Canaria

Schon sind wieder 2 Wochen Trainingslager rum...
2 Wochen in denen ich mich manchmal gefragt habe: Sind die Berge hier steiler geworden?? Die ersten Tage hätte ich wirklich gerne ein paar kleinere Gänge an der Kassette gehabt... Wo ist nur meine berühmt berüchtigte Bikepower geblieben?

Ja ja, auch ich muss mir meine gute Radform erarbeiten. Aber von Tag zu Tag wirds besser und zwischendurch hab ich auch schon richtig guten Druck auf den Pedalen ;)
Natürlich verbringe ich auch einige Stunden im Wasser und in den Laufschuhen...
Genauer gesagt: es sind pro Tag 5-7 Stunden Training. Es wird mir also bestimmt nicht langweilig.

Hier sind die ersten Fotos zu sehen >>
Ich glaube, zum Wetter muss ich nicht viel sagen, oder?! Man siehts auf den Bildern, keine Wolken von früh bis spät mit Temperaturen wie im Hochsommer.

Am 21. Oktober reise ich zurück in die Schweiz. Allerdings nur für eine Woche. Habe gehört, dass es zu Hause schon "mucho frio" ist! Brrrr...
Ich werde ab dem 28. Oktober für 2 Wochen nach Lanzarote fahren und den letzten Trainingsblock für den Ironman Mexiko in Angriff nehmen. Der Club La Santa hat mir eines der letzten freien Apartments angeboten. Jetzt schon: VIELEN DANK!!
Der Club La Santa bietet sicher die optimalen Bedingungen um noch ein Quäntchen draufzulegen. Ausserdem habe ich natürlich an Lanzarote die besten (Erfolgs-)Erinnerungen. Freu mich!

Jetzt aber zuerst nochmals eine Woche in Gran Canaria: Volle Kraft voraus!

     

 

4. Oktober 2009 - Kilometer sammeln

Kaum einen Fuss auf meine Lieblings-Trainingsinsel gesetzt, schon voll auf Training eingestellt. Mein Körper scheint hier einfach zu wissen, was es geschlagen hat: Fit werden ist die Devise!

Am Mittwoch abend sind mein Trainingsgspändli und ich in Maspalomas de Gran Canaria angekommen. Am Donnerstag hab ich meine Cheetah - die wie ich etwas vernarbt aber wieder ganz ist - zusammengebaut. Danach ging das Training los.
1 Stunde laufen, 3h Rad und nochmals ein kurzer Lauf hinterher. Fazit des Trainings: ich kann's noch... Zwar nicht mehr ganz so schnell wie auch schon, aber nach den 3 Wochen hier wird das schon wieder ganz anders aussehen - hoffentlich.

Gestern bin ich auch wieder zum ersten Mal eine Stunde am Stück geschwommen. Das ging recht gut. Danach - beim Radtraining - hat sich die Armmuskulatur aber ziemlich verkrampft und am Abend hat mein Arm ganz schön gepocht... also die nächsten Tage noch etwas piano beim Schwimmen.

Es ist übrigens sehr heiss hier. 30 Grad und mehr.
Ich habe bereits einen Tempolauf in der Mittagssonne hinter mir... danach habe ich mich 30 Minuten in den Pool gehockt, bis ich wieder abgekühlt war.
Es hat aber seinen Grund, wieso ich in der Hitze trainiere: IRONMAN COZUMEL in Mexiko... da wirds am 29. November auch ganz schön "brütend" werden und ich mitten drin! Ich habe gestern die Startzusage erhalten und freu mich schon dabei zu sein!

     
 

28. September 2009 - Teilziel erreicht

Yeah, war das gut!! Gestern habe ich meine ersten Outdoor-Km mit dem Rad seit dem Unfall abgespult. Bei diesem herrlichen Wetter einfach wunderbar.
Die ersten 5 Minuten war ich noch etwas unsicher, das hat sich aber schnell gelegt.
Nur wenn ich allzu lange aufrecht fahre, verkrampft sich meine Unterarm-Muskulatur noch. Aber hei, Aeroposition ist ja sowieso das Beste :)) also geht das schon!

Der Unfall ist jetzt 6 Wochen her. Morgen habe ich eine Kontrolluntersuchung im Spital
.. und übermorgen fliege ich nach Gran Canaria.

Was ich jetzt schon entschieden habe: Beim Ironman Florida werde ich nicht starten, das ist noch zu früh, dafür bin ich noch nicht fit genug. Es gibt aber andere Ironman-Optionen bis Ende Jahr - irgendwo werde auch ich Gas geben. Infos, sobald ich mehr weiss.

     

Wann gehts wieder auf die Strasse?


Dani gibt alles bei der Massage..

 

16. September 2009 - Geduld ist gefragt

Am 30. September fliege ich nach Gran Canaria. Ein 3-wöchiges Trainingslager im Hinblick auf den Ironman Florida ist geplant.
Ob ich aber am 7. November wirklich an der Startlinie stehe, ist noch ungewiss.

Momentan braucht es sehr viel Geduld. Mein Ellbogen, teilweise auch meine Schulter, stellt sich noch etwas quer, wenn ich belasten will. Ich bin zwar 5x wöchentlich im Wasser um an Technik und Wasserlage zu feilen. "Das geht aber noch nicht mit links.." - im wahrsten Sinne des Wortes. Die Schmerzen sind Indiz dafür, dass es noch zu früh ist.

Das Ziel in den nächsten 2 Wochen ist, wieder draussen Rad fahren zu können. Aeroposition ist schon seit längerem kein Problem mehr, aufrecht fahren bzw. mit gestrecktem Arm aufstützen geht aber noch nicht, somit auch kein Kurven fahren und bremsen. Ab und zu ist dies ja schon noch wichtig! :)
Ich hoffe, bis spätestens Gran Canaria klappt es wieder.

Auf "meiner Insel" werde ich dann auch definitiv entscheiden, ob ein Start in Florida Sinn macht. Zurzeit stehen die Lichter noch auf grün. Meine Form - vor allem beim Laufen - ist wahrscheinlich so gut wie noch nie. Wenn es jetzt noch mit dem Schwimmen klappt bis im Oktober, kommt's gut!

2. September 2009 - back on track

Vielen herzlichen Dank für all die Genesungswünsche, Besuche, E-Mails, SMS, Anrufe etc.!! Das war echt überwältigend! Merci villmol!

Es geht mir gut! Klar, einige Einschränkungen sind noch vorhanden. Aber der Unfall ist ja auch erst zweieinhalb Wochen her. Die Schulterverletzungen (Tossy 2.. für Insider) sind dank der Mithilfe von André Klijnsma von Medisport Thalwil und meinem Masseur Dani Meier kaum mehr spürbar. Die Beweglichkeit ist noch etwas eingeschränkt. Der Ellbogen ist auch auf dem Weg zur Besserung. Zur vollständigen Streckung fehlen noch 20 Grad. Ich bin aber fleissig am üben und bin sicher, dass ich in 2 Wochen wieder "wie neu geboren" bin :)
Damit sollte der Weg frei sein für den Ironman Florida in 9 1/2 Wochen..
Während den nächsten 2 Wochen liegt der Trainingsschwerpunkt beim Laufen. Es ist die Sportart, die ich jetzt schon ohne Einschränkungen machen kann. Auch Velofahren ist okay, zuerst aber nur Indoor, um unkontrollierte ruckartige Bewegungen mit Ellbogen und Schulter zu vermeiden.. Jaaa und ich habe wieder die ersten Schwimmzüge gemacht - heute sogar beidseitig. Links natürlich nur ein paar Meter und noch total ohne Krafteinsatz, aber hey, ich bin geschwommen :) Das ist doch ein Anfang!

   
 
     

Bild: IM Florida 06

 

24. August 2009 - weiter geht die wilde Fahrt

Trotz Quali also kein Hawaii für mich...  Schon als ich nach dem Unfall am Boden lag, wusste ich, dass die Art meiner Ellbogen und Schulterschmerzen wohl nichts Gutes hinsichtlich der WM bedeuten.

Inzwischen ist der erste Frust verdaut.  Bereits ist die nächste Kampfansage gemacht: das nächste Ziel ist der Ironman Florida. Da will und werde ich wieder in Topform sein...also aufpassen, Mädels :) Das Ziel ist klar: Top 3 und damit Quali für Hawaii 2010...
Bereits im Jahr 2006 bin ich dort gestartet. Die Strecke liegt mir und ich freue mich schon drauf.

Gestern war ich bei Medisport Thalwil. André hat für mich fast ein Wunder vollbracht. Vor dem Besuch konnte ich den Arm bis Schulterhöhe heben, mehr ging nicht. Nach 1h Therapie ging der Arm schon fast vollständig nach oben. Auch die Schmerzen sind in der Schulter fast weg.

So starte ich heute das geregelte Training wieder. Velofahren ist zu 100% möglich - zwar vorerst nur Indoor - aber das ist ja von der Qualität her sogar noch effizienter. Laufen geht mit getaptem Ellbogen auch schon wieder. Sobald die Fäden am Ellbogen raus sind, werde ich auch wieder ins Wasser steigen und einarmig meine Bahnen ziehen. Bis ich beidarmig schwimmen kann, dauerts noch ein paar Tage mehr.

Seit gestern habe ich auch noch eine neue Sportart entdeckt: täglich eine Stunde Rollbrett/Skateboard fahren. Mein Arm liegt auf dem Mini-Skateboard und ich bewege ihn eine Stunde lang vor und zurück. Mobilisation für den operierten Ellbogen. Mit dieser und weiteren Therapieübungen sollte die vollständige Streckung des Arms in ca 3 Wochen wieder möglich sein.

     
 

17. August 2009 - zurück aus Spital mit operiertem Ellbogen

Allzu lange werden die News heute nicht ausfallen.. einarmig zu schreiben ist ganz schön mühsam! Die letzte Woche hat zwar super begonnen und es gäbe einiges zu berichten, aber das werde ich dann mal nachholen.
Leider gings am Samstag nicht so gut weiter. Beim Radtraining wurde ich von einem Auto überholt. Unmittelbar nach den Überholmannöver bremste der Lenker voll ab um nach rechts in einen Feldweg einzubiegen. Schnitt mir voll den Weg ab. Ich habe zwar eine Vollbremse gemacht, aber hatte keine Chance mehr zum Stiilstand zu kommen oder auszuweichen, denn ich war gerade beim Tempotraining und sicher zwischen 40 und 50 km/h schnell. So bin ich in die hintere Seite des Autos geknallt.

Mein CAT kaputt,...mein linker Ellbogen auch.... er wurde am gleichen Tag noch im Waidspital operiert und zusammengeschraubt. und eingegipst.
Bei meiner linken Schulter ist ein Band gerissen. Operiert werden muss jedoch nicht.
Belasten darf ich den Ellbogen frühestens in 6 Wochen wieder. Hawaii findet in 8 Wochen statt, wohl ohne mich....

     
 

9. August 2009 - Juhuuuuuuuu, morgen ist Ruhetag

Das war eine knackige Woche! 10 Päse im Engadin, 1 Trainingswettkampf und heute noch mal ein langes Radtraining zu Hause. Jetzt sind die Beine ziemlich leer und ich freue mich auf den wohlverdienten trainingsfreien Tag morgen!

Beim Oberaargauer Triathlon gestern liefs ganz gut.
Hinter Ariane Lüthi konnte ich Rang 2 belegen. Sie war schneller beim Schwimmen, ich stärker beim Radfahren, so dass wir gemeinsam in die zweite Wechselzone eintrafen und aufs Laufen wechselten. Mit einem schnellen Wechsel und einem Blitzstart versuchte ich gleich ein Loch aufzutun. Was mir auch gelang. Genützt hat dies jedoch wenig, denn meine Schritte waren nicht besonders lang, die Power fehlte und Ariane zog unwiderstehlich an mir vorbei.
Mit Rang 2 bin ich zufrieden. Es gab immerhin 200 Franken ins Hawaii-Kässeli :)

Auf meiner Fotogalerie sind ein paar Fotos vom Training im Engadin aufgeschaltet >>

     

brrr, noch kalt auf dem Bernina

dann herrliches Panorama und Hitze auf dem Stelvio auf 2760müM
 

7. August 2009 - Kraftausdauer im Engadin

Die letzten 6 Tage habe ich im wunderschönen Engadin verbracht!
Wer schon mal da war weiss: Pässe, Pässe, Pässe.

Logiert haben wir in einer Ferienwohnung in Sils, von wo aus wir die Touren gestartet sind. Einfach eine wunderschöne Gegend.

Ich kenne das Engadin nur von den Gigathlon-Etappen, die ich vor ein paar Jahren machte. So habe ich die Routenplanung einem fast-einheimischen überlassen. Mein privater Tourenguide Roger Christandl >> hat mich über die vielen Pässe gelotst und ich bin hinten drein gehächelt.. :) Es hat sich gelohnt!

Ich weiss es nicht genau, es waren aber sicher weit über 10'000 Höhenmeter die wir mit dem Velo erklommen haben. Stelvio, Ofenpass, Albula, Maloja, Julier, Bernina, Flüela, Umbrail. Fast kein Pass war vor uns sicher.

Die ersten beiden Tage waren noch ziemlich nass und kalt. Mütze und Handschuhe hatten ihren festen Platz in der Rückentasche des Trikots. Bei den Abfahrten waren wir froh drüber! Umso mehr haben wir dann das schöne Wetter ab Mitte Woche genossen! Bei unseren beiden 7-Stunden-Etappen am Mittwoch und Donnerstag hatten wir herrliches Wetter!

Es war sicherlich nicht mein letztes Kurz-Trainingslager im Engadin.

Morgen Samstag werde ich zur Abwechslung ein schnelleres Training machen.. So schnell wie nur irgendwie möglich... Um 15.15 Uhr fällt der Startschuss beim Oberaargauer Triathlon über 750m Schwimmen, 25km Rad, 5km Laufen. Mal schauen, was die Muckis noch so her geben.

Mit einem langen Pässetraining im Tessin oder den Glarneralpen am Sonntag schliesse ich dann die happige Woche ab.

     

 

18. Juli 2009 - Planung bis Hawaii

Morgen wollte ich eigentlich meine erste richtige Pässe Tour machen über Gotthard - Nufenen - Furka. Das Wetter macht mir wohl einen Strich durch die Rechnung. Viele Pässe sind durch den Schneefall in dieser Nacht wieder geschlossen - und das Mitten im Juli! .. mmh, ich werde eine Alternative finden, auch wenn das vielleicht stundenlanges Rollentraining bedeutet.

Die Planung für die nächsten Wochen steht auch:
Im August 1 Woche Engadin, im September 3 Wochen Gran Canaria. Dazwischen zu Hause trainieren. Und dann gehts Ende September ab nach Hawaii! Reise und Unterkunft sind gebucht.

Momentan bin ich noch ganz am Anfang des Aufbaus für den IM Hawaii. Einige Trainings fühlen sich schon super an, andere noch etwas weniger. Es sind noch genau 12 Wochen bis Hawaii und bis dahin wird sich mein Niveau schon noch etwas steigern :)

Im August werde ich noch an 3 kürzeren Wettkämpfen >> starten. Einerseits ist es schön Wettkampfluft zu schnuppern, andererseits sind diese Kurzdistanzen auch immer wieder Motivation fürs Training

     
 

9. Juli 2009 - es kann wieder losgehen

Mein Steissbein erinnert mich doch länger als erwartet an mein unfreiwilliges Absteigen vom Rad. Ein Besuch beim Osteopathen hat ergeben, dass durch den Sturz mein Becken ziemlich krumm in der Gegend stand. Jetzt ist es wieder gerade. Die Schmerzen lassen von Tag zu Tag nach. Am Dienstag habe ich wieder ein geregeltes Training aufgenommen mit allem drum und dran: Krafttraining, Laufen, Schwimmen, Radfahren und und.. Der Muskelkater ist schon da :)

Für einen Wettkampf am Samstag fühle ich mich aber noch nicht fit genug. Deshalb lasse ich den Züri Triathlon sausen. Im August steige ich dann wieder ins Wettkampfgeschehen ein.

     
 

27. Juni 2009 - kein Start beim Sempach Triathlon

Die Knochen sind zum Glück nach meinen Sturz alle heil. An einigen Stellen fehlt aber noch die Haut und mein Steissbein spürt auch noch einige Nachwehen. Deswegen werde ich morgen auf den Start beim Sempach Triathlon verzichten.

     

 

25. Juni 2009 - Sturz bei den Zeitfahr-Schweizermeisterschaften

uuuu, das war ein apruptes Ende meines Zeitfahr-Kapitels 2009...

Am Vormittag bin ich zusammen mit meinem super Betreuer und Velomech Silvano Belser in Richtung Nyon gefahren. In Zürich noch bei Regen, gegen Westen immer sonniger. Das verhiess schon mal gutes!
Zeitlich um 13 Uhr sind wir in Nyon angekommen. Noch 4 Stunden bis zum Start.
Zuerst ging ich gleich die Startunterlagen abholen und dann hab ich mich aufs Rad geschwungen um locker die Runde abzufahren und mir die Kurven einzuprägen.
Die ersten 5km gings flach dem See entlang, dann eine kurze knackige Steigung mit ca 100 Höhenmetern. Viele Rollerpassagen wie ich sie liebe. Die letzten 4km war die Streckenführung recht verwinkelt, um viele Ecken rum und auf einem sehr schmalen Feldweg mit vielen Löchern. Ich habe mir alles so gut wie möglich eingeprägt und bin dann zurück zur Start-/Zielzone gerollt.

Etwa 1 Stunde vor dem Start begann ich mit dem einfahren auf der Rolle. 10 Minuten vor dem Start: Enges Trikot anziehen, Startnummer 117 anheften, Scheibenrad rein und dann ab zum Starthäuschen.

Punkt 17:01 düste ich von der Startrampe runter (ging gut.. hatte ich mir komplizierter vorgestellt..). Ich fand gleich einen super Rhythmus, fuhr ziemlich schnell am Limit. Auch wenn die Beine glühten, war ich mir sicher, dass ich das durchziehen kann. Waren ja nur 18 km zu fahren. Von hinten peitschte mich das Hupen und Rufen von Silvano und Dirk an, die im Begleitauto mitfuhren. Hei, das war richtig anstrengend, ich war nach dem Gefühl aber sauschnell unterwegs. Nach nur 7km habe ich schon die Fahrerin überholt die 1 Minute vor mir gestartet ist. Weiter ging's volle Kanne. Ich wusste, dass jede Sekunde auf dieser kurzen Strecke entscheidend sein kann.

Dann kam der schon erwähnte Feldweg auf den letzten 4 Kilometern. Loch hier und da, aber alles tipp topp.. eine scharfe 90 Grad Linkskurve. Auch die bestens und in höchstmöglichen Tempo gemeistert.
Ja und dann kam das Miststück... sorry... eine Rechtskurve, die ich total unterschätzt hatte. Mit sehr hohem Tempo bin ich reingefahren und merkte schnell, dass es saueng ist und ich voll zum Strassenrand rausgetragen werde. Zum Bremsen war es zu spät. Also habe ich die Kurve durchgezogen. "Yes, es reicht!", hab ich mir noch gedacht.
Mmmh und dann war da diese blöde Rille.. ich kam mit dem Vorderrad da rein und hatte keine Chance mehr zu steuern und den Lenker rumzureissen.
Ja und so habe ich halt mit meinem "Allerwertesten" auf dem Teer gebremst. Haut und Hose kaputt, Knochen aber noch ganz.
Silvano ist natürlich gleich aus dem Auto herausgesprungen und hat mich motiviert zu Ende zu fahren, ich lag ja zeitlich immer noch gut drin. Also bin ich wieder aufgestiegen und wollte fertig fahren. Nach weiteren 200m war dann aber die Luft draussen. Nicht bei mir, sondern beim Vorderrad... Platten! Das war dann zuviel des Guten. Der Lenker hat nach dem Aufprall auch etwas krumm in der Gegend gestanden. Deshalb habe ich die letzten 2.5 km im Auto zurückgelegt.

Tja, so endet Kapitel 1 meiner Zeitfahrkarriere... das Buch ist aber noch lange nicht fertig geschrieben ;). Kapitel 2 folgt im 2010.

Für den Rest dieser Saison ist wieder Triathlon Numero uno! Sobald Prellungen und Schürfungen einigermassen verheilt sind, gehts mit den Vorbereitungen für Hawaii los!

     
 

21. Juni 2009 - Ironman Lanzarote mehrmals im TV

Nach Eurosport (link folgt) hat nun auch das grösste spanische Fernsehen "Antena 3" einen längeren Bericht über den Ironman Lanzarote gebracht. Anschauen >>

Das Deutsche Internetportal tri2b.com hat ebenfalls eine Zusammenfassung gemacht. Siehe bei 9:20  :))   Link >>

Auch das französische Fernsehen war da und strahlt seinen Bericht zu folgenden Zeiten aus: Sport+ (France) 24.6. um 22.25 Uhr / 25.6. um 8.45 Uhr / 28.6. um 13.30 Uhr

     
Leider gibts vom Zeitfahren keine Fotos.

 

19. Juni 2009 - Première mit Rang 3

Mein erstes Zeitfahren ist hinter mir.

Nach einem Schwimmtraining am morgen bin ich am Mittwoch nach Oftringen gefahren, um die letzten Einstellung am Zeitfahrvelo zu machen. Wir haben noch einen neuen Sattel montiert, denn mit dem ersten bin ich überhaupt nicht klar gekommen. Keine 5 Minuten hatte ich es damit in der Aeroposition ausgehalten. Autsch! (Mit meinem gewohnten konnte ich nicht fahren, da es dann weniger als 5cm waren, siehe Bericht 13.6.). Dann noch Scheibenrad und schnelles Vorderrad montiert und fertig. Ab nach Pfaffnau!

Dort angekommen ging ich gleich mal die Runde abfahren. Die 11.5 km lange Strecke war sehr coupiert, aber dennoch gefiel sie mir. Meine ungewohnte Sitzposition passte mir weniger, aber da musste ich jetzt durch :)

10 Minuten vor meiner Startzeit liess ich noch mein Velo von einem Kommissär von Swiss Cycling checken, was obligatorisch ist. Alle Einstellungen enstprachen dem Reglement, also konnte es losgehen.  Es wurde in 45-Sekunden-Intervallen gestartet.
Gleich von Anfang an wurde mein Puls hochgejagt, denn der Start war mitten in einer Steigung. Am stehenden Start kann ich sicher noch arbeiten :). Es war eine ziemlich wacklige Angelegenheit. Schon bald habe ich aber meinen Rhythmus gefunden und konnte ihn bis zum Schluss der 23km gut durchziehen.

Bei der Rangverkündigung erfuhr ich, dass ich den 3. Platz belegt habe mit etwas über 30 Sekunden Rückstand auf Platz 1.

Mmmh, eigentlich wollte ich gewinnen ;) aber in Anbetracht, dass mir das spezifische Training etwas fehlt und ich mich noch nicht ans Velo gewohnt habe, ist es doch ziemlich gut. Immerhin waren einige Profi-Radfahrerinnen und Spezialistinne am Start.
Ich bin zuversichtlich, dass ich ich mich an den Schweizermeisterschaften noch etwas steigern kann...

     

 

13. Juni 2009 - Zeitfahren

Am nächsten Mittwoch werde ich an meinem ersten Zeitfahren starten.

Leider darf ich gemäss UCI-Reglement mein CAT Cheetah nicht fahren :(
Ich bekam glücklicherweise ein Velo zur Verfügung gestellt. Die Jungs vom Aerodynamic Shop haben heute alles gegeben, das Velo optimal einzustellen und alle UCI Vorschriften soweit als möglich auszuloten.

Trotzdem müsste ich lügen, wenn ich sage, dass ich mich auf dem Zeitfahrvelo schon pudelwohl fühle. Denn nicht nur das Velo ist neu, sondern auch die Sitzposition ist anders. Die UCI schreibt vor, dass man mit der Sattelspitze mindest 5 cm hinter dem Tretlager sein muss. Das heisst für mich: 5 cm weiter hinten sitzen als ich es seit 7 Jahren gewohnt bin. Das beansprucht natürlich auch die Muskulatur etwas anders und man sitzt "wie eingeklemmt" und - wie ich finde - überhaupt nicht bequem auf dem Rad.

Aber jänu, so sind die Regeln.
Ich hab noch ein paar Tage Zeit mich daran zu gewöhnen. Am Mittwoch mache ich einen ersten Test beim Zeitfahren in Pfaffnau, eine Woche später starte ich dann in Nyon an den Schweizermeisterschaften.

Übrigens: neue Lanzarote-Fotos sind online >>

     
 

9. Juni 2009 - Coverfoto

Was für eine Ehre!
Die Juni-Ausgabe des Magazins "Solo Deporte Lanzarote" wurde auf der Titelseite mit einem Bild von mir geschmückt. 

Erinnerung:
Morgen 10.6.09 wird auf Eurosport eine 30minütige Zusammenfassung des Ironman Lanzarote übertragen. 8.30 - 9.00 Uhr.

     
  8. Juni 2009 - Zusammenfassung Ironman Lanzarote im Eurosport am 10.6.09

Feiern, viel Büroarbeit, Freunde treffen, etc. - das Training war in den letzten 2 Wochen zweitrangig. Ganze 2h waren es... heute geht's wieder mit einem geregelten Training los, denn die nächsten Rennen kommen bestimmt!

Als Motivationsspritze strahlt Eurosport am Mittwoch 10.6.09 um 8.30 Uhr eine Zusammenfassung des Ironman Lanzarote aus. Reinschauen  :)

     

  26. Mai 2009 - Rang 3 beim Ironman Lanzarote

Juhuu, es ist vollbracht! Podestplatz und Hawaii-Qualifikation beim Ironman Lanzarote!

Check-in:
Bereits am Tag vor dem Rennen mussten wir die Räder und sonstige Sachen in die Wechselzone einchecken. Da der Wind von Stunde zu Stunde stärker wurde, jedoch noch nicht soooo heftig blies, entschied ich mich, das Scheibenrad und die Hochprofilfelge vorne zu montieren. In der Wechselzone angekommen, war ich überrascht, dass ich die Einzige mit diesem Vorhaben war. Kein einziger anderer Profi-Athlet (und nur einer von 1500 Age-Group-Athleten) hatte die Scheibe am Velo.
Das Check-in ging speditiv über die Bühne und schon kurz darauf war ich wieder im Hotel.

Renntag:
Bereits um 2.30 Uhr hat mich der Wecker aus den Federn geholt. Ich war froh, dass es endlich losgeht, so angespannt war ich die Tage vor dem Rennen nämlich noch nie. So war ich dann auch gleich hellwach. Zuerst gab's einen starken Kaffee und etwas Weissbrot mit Olivenöl. Viel brachte ich nicht runter, aber um den Magen in Gang zu bringen, reichte es.
Dann traf ich die letzten Rennvorbereitungen und um kurz nach 5 Uhr fuhren wir los in Richtung Startgelände. Velo pumpen, persönliche Verpflegung für Rad abgeben, Gels auf Rad kleben, Neopren anziehen, einschwimmen, konzentrieren....
Los gings um punkt 7.00 Uhr! Gleich von Beginn weg wars ein ziemliches Gemetzel im Wasser. Es war Landstart. Gut 150m rausschwimmen und dann gleich eine 90Grad Linkskurve. Natürlich wollten alle 1500 Athleten so nah wie möglich an dieser ersten Boje vorbeischwimmen. Darum wurde es ziemlich eng und ich kriegte einige Schläge ab. Erst nach etwa 1km beruhigte sich das ganze etwas und ich konnte einigermassen meinen Rhythmus finden. Dieser wurde nach 1900m wieder etwas gebrochen, denn es folgte ein ca. 200m Landgang bei der Hälfte der Schwimmstrecke. Dann nochmals die gleiche Runde und schon war der erste Teil des Ironmans vollbracht.

Vom Schwimmausstieg bis zum Velo waren es gut und gerne 500 Meter. Natürlich habe ich diese möglichst schnell hinter mich gebracht und mich auf meine Cheetah geschwungen. Ich hatte keine Ahnung an welcher Stelle ich lag und wie gross mein Rückstand auf die Führenden war. Also bin ich einfach losgebrettert.
Auch wenn mein Gefühl noch nicht so ganz "turbomässig" war, ging es nicht lange, bis ich einige Athletinnen überholen konnte.
Es war doch ziemlich viel Wind aufgekommen und ich habe mich einfach darauf konzentriert, ruhig und mit gleichmässigem Druck zu fahren. Bei km 50, als ich durch die energiegeladenen Feuerberge fuhr, bekam ich zum ersten Mal Position und Rückstand zugerufen. Platz 6 mit rund 9 Minuten Rückstand. Ich hab's einfach mal zur Kenntnis genommen und bin mein Tempo weitergefahren. Das Tempo war anscheinend ganz gut, denn gleich auf der nächsten Abfahrt überholte ich Heleen Bij den Vaate (die Vorjahres-Zweite und Ironman Australien-Siegerin).

Weiter ging's vorbei am Club La Santa, hinauf in Richtung Mirador del Rio.

Kurze Zeit später konnte ich auf Hillary Biscay auffahren und sie gleich überholen. Sie hatte die beste Schwimmzeit gehabt (13 Minuten Vorsprung auf mich, wie ich nach dem Rennen erfuhr).
Also schon wieder einen Rang gut gemacht. So langsam gefiel es mir.... :)

Nach 100km kam die Verpflegungsstelle wo man seine persönliche Verpflegung in Empfang nehmen konnte. Da es runter ging, bremste ich etwas, um meine Bidons mit der Sponser-Nahrung in Empfang nehmen zu können. Mmmmh, doch keiner der Helfer hat einen Sack mit meiner Nummer 42 rausgehalten. Die hatten mich verpasst. So musste ich anhalten und warten, bis ich meine Verpflegung bekam. Jänu, wieder aufsteigen und weiter Dampf machen. Kurz bevor ich auf dem Mirador del Rio war, überholte mich Heleen Bij den Vaate (die Vorjahres-Zweite und Ironman Australien-Siegerin) wieder ein. Ich hatte sie vor dem Club La Santa überholt und hätte nicht gedacht, dass ich sie nochmals zu sehen bekomme auf dem Rad...  War ich zu easy unterwegs? Nein, jetzt kam meine Lieblingsstrecke. Zuerst eine Kurvenreiche, technische Abfahrt, dann eine richtige "Rollerstrecke". Grosser Gang rein und drücken.
Bereits auf der Abfahrt habe ich Heleen wieder überholt. Nochmals sollte sie nicht mehr an mir vorbeifahren, deshalb habe ich mächtig Gas gegeben.

Jetzt ging's mir wirklich super! Meine Beine zeigten nochmals richtig Power! So wie ich's liebe auf dem Rad! Von Heleen war schon bald nichts mehr zu sehen, dafür tauchte aber bald ein Motorrad mit einem Kameramann von Eurosport drauf neben mir auf. Was das zu bedeuten hatte, merkte ich ziemlich schnell: die Spitze war nicht mehr weit weg.
Und da sah ich sie auch schon vor mir: Bella Comerford Bayliss und Kathrin Paetzold!
Cool bleiben, nochmals einen Schluck aus dem Bidon und dem Gelfläschli und dann nichts wie vorbei! Es lief wie geschmiert und ich hatte meinen Spass dabei :)
Auch dem Kameramann schien es zu gefallen. Vielleicht hat ihn auch mein Velo und die Scheibe beeindruckt. Was es auch immer war, die Kameraleute sind mir gefolgt bis zum Schluss der 180km, was mich zusätzlich motivierte.

Dann der Wechsel in die Laufschuhe. Schnell ein Red Bull trinken in der Wechselzone und los! Die Stimmung war genial! Ich hörte den Speaker wie er ausrief, dass ich 4 Minuten hinter der führenden Rachel Joyce war. Beim rauslaufen sah ich, wie Heleen, Bella und Kathrin mit dem Rad herangebraust kamen. Ich hatte ihnen aber doch noch ganz schön was abgenommen und freute mich über den Vorsprung.
Mit den 4 Minuten Rückstand auf die Führende hatte sich der Speaker wohl etwas vertan, denn schon nach 2km hatte ich sie direkt vor mir. "mmmh, wie kann das sein?!" dachte ich noch und ging zum ersten Mal bei einem Ironman in Führung! Ein Gefühl an das ich mich gewöhnen kann!
Am Ende der ersten von vier Laufrunden kam dann plötzlich Bella Bayliss von hinten angebraust. Was für ein Tempo sie draufhatte. Keine Sekunde konnte ich daran denken, mit ihr mitzulaufen, zumal sich bei mir kurze Zeit später, ab ca. km 15, plötzlich Magenkrämpfe bemerkbar machten.

Es folgten die 10 schwierigsten Kilometer des Ironmans: Toilettenbesuch, mehrere Stopps mit Übergeben, verpflegen konnte ich mich nur noch mit Cola... für eine kleine Sekunde wollte ich alles hinschmeissen...
Zum Glück hatte ich im Vorfeld aber sehr viel mental gearbeitet und war dafür gewappnet. Immer weiter.. einen Schritt vor den andern.. positiv denken...!
Das Tempo war noch nicht allzu schnell, doch immerhin rannte ich. Inzwischen war ich auf Rang 4 zurückgefallen, aber das war für den Moment Nebensache.
Die Geduld zahlte sich aus. Bei km 25 merkte ich, wie sich mein Magen beruhigte, ich wieder besser atmen konnte und die Energie zurückkam. Mein Schritt wurde wieder länger und das Tempo schneller! Juhui! Es ging also doch!
Nach gut 32 Kilometern rief mir dann ein Zuschauer plötzlich zu, dass ich nur noch 1 Minute hinter Kathrin Paetzold war, die an dritter Stelle lag. "Okay, dann zeig ich jetzt mal mein Kämpferherz", hab ich mir gedacht. Bald sah ich sie vor mir. Ich kam näher und näher. Kurz nach dem Wendepunkt bei Kilometer 35 lief ich direkt hinter ihr. Ich wusste: wenn ich an ihr vorbeirenne, dann gibt's kein zurückschauen mehr, sondern nur noch rennen rennen rennen!
Ich lief so schnell es ging an ihr vorbei und hoffte, dass es schnell genug war, dass sie sich nicht dranhängen konnte. Während ein paar hundert Metern hört ich, wie jemand hinter mir im Gleichschritt rannte. Uff, das gibt wohl einen harten Zweikampf, dachte ich und versuchte erneut, das Tempo zu erhöhen. Etwa 1 Kilometer weiter stand dann ein Bekannter von mir und ich fragte ihn, wie weit weg Kathrin hinter mir ist. Als er mir sagte: "ich seh sie nich mehr" war ich ziemlich beruhigt. Das Tempo habe ich aber nicht rausgenommen. Den Podestplatz wollte ich mir auf keinen Fall mehr nehmen lassen!

Unter grossem Jubel konnte ich mich beim Zieleinlauf feiern lassen.
Erst nach dem Zieleinlauf habe ich erfahren, dass auf Platz 2 von Rachel nur noch 36 Sekunden gefehlt hatten.
Auf der Laufstrecke waren sehr viele Athleten unterwegs und ich hatte Rachel vor mir nicht gesehen, sonst hätte es vielleicht mit einem Endspurt noch gereicht.

Schlussendlich bin ich aber mit dem dritten Rang und der direkten Hawaii Quali hochzufrieden. Ich bin fürs Training jetzt schon motiviert bis in die Haarspitzen. Zuerst werde ich aber sicher noch etwas erholen.

Im Juni werde ich mich dann in ein neues Kapitel wagen: Zeitfahren! >>

Vielen Dank an alle, die mich bis hierher unterstützt, mittrainiert, mitgefiebert und die Daumen haben! Allen voran meine Familie, Trainer, Trainingskollegen und Sponsoren!

     

  18. Mai 2009 - Achtung fertig los!

Fertig gepackt; morgen fliege ich in Richtung Lanzarote! Begleitet werde ich von einer kleinen, aber feinen Betreuer-Crew. Ich bin froh, dass es endlich los geht!

Vor dem Rennen werde ich noch einen kleinen Teil der Strecke besichtigen. Das wichtigste wird aber die "Ruhe vor dem Sturm" sein.

Am Samstag um 7.00 Uhr (8.00 CH-Zeit) fällt der Startschuss. 
3.8 km Schwimmen im Meer, 180km Rad (einmal um die Insel) gespickt mit 2700 Höhenmetern, 42km Laufen.

Wer Lust und Zeit hat kann das Rennen auf www.ironmanlive.com direkt verfolgen.

Sobald als möglich werde ich dann nach dem Rennen von meinen Erlebnissen berichten. Bis dahin freue ich mich über jeden gedrückten Daumen ;)
Liebe Grüsse!

     

  15. Mai 2009 - die Arbeit ist getan

Noch 8 Tage und dann fällt schon der Startschuss vom Ironman Lanzarote. Ich bin schon ziemlich kribbelig, wenn ich dran denke!

Die letzten 10 Tage habe ich in der Schweiz nochmals super trainieren können. Sogar von den vielen Gewittern wurde ich grösstenteils verschont. Ausser eine Radausfahrt konnte ich alles 100% durchziehen. Und das war nicht etwa, weil ich keine Lust oder Power hatte. Nein, die Polizei hat mich aufgehalten. Es war bei einem einstündigen Intensiv-Radtraining.....Zu schnell und zu nah am Töff war ich unterwegs. Anscheinend hatten uns die zwei Polizisten im Zivilauto schon etwas länger "verfolgt" und es wahrscheinlich kaum geglaubt 1. wie schnell man auf der Fläche Velo fahren kann, und 2. was für eine Millimeter-Arbeit dahinter ist!
So haben die Beiden das Stopp-Schild aus dem Auto rausgehalten und wir mussten wohl oder übel auf die Bremse. Nach einer kurzen (netten) Diskussion und mündlichen Verwarnung haben sie uns dann aber ohne Busse weiterfahren lassen. Vielen Dank :) Ich tippe mal, sie sind selbst auch sehr sportlich und haben eingesehen, dass es halt für mich ein wichtiges Training ist und es keine abgesperrten Strassen gibt, wo man das durchziehen kann.
Ich hatte dann bei den nächsten Trainings auch etwas Einsehen und habe ein paar Zentimeter mehr Luft zwischen Motorrad und Velo gelassen.

Termingerecht habe ich vor ein paar Tagen auch meinen neuen Neopren von Sailfish G-Range in Empfang nehmen dürfen. Natürlich wollte ich ihn gleich ausprobieren. So habe ich das Sonntags-Morgen Schwimmtraining genutzt, um mich in die zweite Haut zu stürzen.. Mmmh, der Neo fühlte sich SUPER an, aber.. phuu, war das heiss. Nach weiteren zurückgelegten Metern war mir dann auch klar wieso: Sonntag=Warmwassertag im Hallenbad! Das heisst 30°C Wassertemperatur!
Ich habe schon fast gekocht, als unser Schwimmcoach noch verkündet: 1500m Test auf Zeit (den machen wir alle 4-6 Wochen). Wow, das war ja gleich eine doppelte Herausforderung! Ich wollte den Neo unbedingt anlassen, um zu sehen, wie er sich über längere Zeit anfühlt. Also nichts wie durch - Hitze hin oder her!
Ufff, so geschwitzt habe ich wohl beim Schwimmen noch nie. Aber - die 1500m Zeit war über 2 Minuten (!) schneller als beim letzten Test Anfang April. Das Fazit also: der Neo ist sauschnell - und mein Schwimmen sicher auch besser!

Das waren meine 2 Anektoden beim Training. Der Rest verlief gut und etwas unspektakulärer. Die grösste Arbeit ist getan und jetzt werde ich in jeder freien Minute meine Beine hochlagern. Morgen Samstag steht noch das letzte längere Training an, um die Kohlenhydrat-Speicher zu leeren und mit der Schwedendiät zu beginnen.
Dann ist schon bald packen angesagt. Am Dienstag fliege ich nach Lanzarote.

   
  1. Mai 2009 - wieder zurück

Seit Mittwoch abend bin ich zurück in der Schweiz. Die letzten 3 Tage in Gran Canaria konnte ich nochmals super trainieren, auch wenn meine Beine nicht mehr ganz so frisch waren. 17 Stunden waren es, hauptsächlich aufs Laufen ausgerichtet. An einem Tag hat der Wind so heftig geblasen, dass ich kaum aufrecht rennen konnte. War aber genial, wenn der Wind von hinten angeschoben hat. Das war dann fast wie fliegen!

Hier in der Schweiz angekommen, musste ich zuerst mal die Gschäfts-Mails checken. Eigentlich ist Donnerstag kein Arbeitstag für mich. Ich hatte aber versprochen, ins Geschäft zu kommen, wenn's viel Arbeit gibt. So war es dann auch.. Also leider nichts mit ausschlafen und auch kein Training am Donnerstag.

Heute war's dann dafür umso intensiver. 50 Minuten Radfahren hinter dem Motorrad bzw. einer schnellen Vespa. Das Trainingslager hat seine Spuren hinterlassen. Meine Oberschenkel haben ganz schön gebrannt, wenn ich etwas Gas geben wollte. Ein Gefühl von Fliegen war das nicht.. Umso mehr war ich dann überrascht, als mein Töff-Fahrer sagte, dass ich noch nie so schnell unterwegs war!
Sofort nach dem Töfftraining habe ich die Laufschuhe geschnürt und gleich noch ein intensives Lauftraining auf der Bahn draufgepackt. Das hat dann gereicht für heute :)

Eigentlich wollte ich am Sonntag am Thurgauer Triathlon in Stettfurt teilnehmen. Ich habe es aber verpasst, mich pünktlich anzumelden und das Rennen ist bereits ausgebucht.
Tja, selber schuld. Jetzt gibt's halt anstatt Wettkampf nochmals ein happiges, auf Lanzarote zugeschnittenes Training am Wochenende.

   
  25. April 2009 - Endspurt

Heute geniesse ich meinen ersten vollständigen Ruhetag seit ich auf der Insel am trainieren bin. Bisher 17 Tage durchtrainiert und dementsprechend etwas müde.
Das mit dem Ruhetag heute trifft sich sehr gut. Die anderen Athleten vom Toni Hasler Trainingslager sind abgereist. Der Himmel ist bedeckt. Also ein idealer Tag, um im Bungalow zu liegen und zu faulenzen.

Morgen starte ich den letzten 3-tägigen Trainingsblock und dann gehts am Mittwoch auch schon wieder nach Hause.

Die 3 Wochen sind vorbei wie im Flug. Mit der Formkurve bin ich super zufrieden. Die Trainings waren anspruchsvoll und teils sehr intensiv. Dank der Bemer-Magnetfeldmatte und den Massagehänden von Dani Meier konnte ich mich immer wieder schnell erholen. Am Mittwoch haben wir einen Sprint-Triathlon als Trainingswettkampf absolviert. Der ist mir trotz ziemlich müden Beinen sehr gut gelungen und stimmt mich zuversichtlich.
Der Countdown für Lanzarote läuft...

Fotos anschauen >>

   
  18. April 2009 - Halbzeit im Trainingslager

In der ersten Woche des Trainingslager war das Gefühl beim Laufen super, beim Schwimmen und Radfahren eher durchschnittlich. Heute konnte ich es aber auch da wiedermal so richtig rocken lassen. So kann es durchaus weitergehen!

   
  6. April 2009 - auf geht's!

Juhui, endlich Frühling! War das herrlich gestern: 5h Rad bei purem Sonnenschein! Total waren es über 7h Training. Nichts mit einem easy Sonntag.
Gestern ist für viele Triathleten der Startschuss in die Saison gefallen. Wettkampf hier, Rennen dort, die meisten im Ausland. Aber auch hier in der Schweiz kommt die Saison näher. Für mich also auch höchste Zeit, nochmals so richtig Gas zu geben und auf meine guten Grundlagen etwas Schnelligkeit draufzupacken.

Am Mittwoch fliege ich deshalb nochmals für 3 Wochen ins Trainingslager. Klar, bei dem super Wetter könnte ich auch gut hier in der Schweiz trainieren, aber wer weiss, wie lange es so schön bleibt. Und in Gran Canaria sind Körper und Geist einfach auf 100% Triathlon eingestellt. Viel mehr gibt es dort gar nicht zu machen... Also keine Ablenkung und volle Fahrt voraus!

Übrigens: auf www.finishers.ch sind viele super Fotos vom letzten Trainingslager drauf.

   
  29. März 2009 - Kontrolle ist gut.. ??!

Hab ich's schon einmal erwähnt?! ..Ich bin überhaupt nicht der Technikfreak. Bis jetzt nicht.. Das soll nun vorbei sein, denn seit dieser Woche wird jeder meiner Trainingsherzschläge überwacht. Der Gurt um meine Brust und der "Wecker" an meinem Handgelenk zeichnen jede noch so kleine Pulskurve auf. Ich bin also unter voller Kontrolle. Mmmh, Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser...!?

Am Donnerstag war ich seit langem wiedermal auf Zürichs Hausberg, dem Üetliberg. Ich habe das lange Lauftraining genutzt um den Gipfel zu erklimmen. In 60 Minuten rauf, in 40 Minuten runter. Das hat sich am nächsten Tag ziemlich gerächt. Von den Schlägen beim Runterlaufen hab ich mir einen ziemlich heftigen Muskelkater eingefangen.
Dieser konnte mich aber am Samstag nicht hindern, seit einigen Jahren zum ersten Mal wieder an einem Lauf mitzumachen. Ich bin beim Zürilaufcup in Zumikon über 11.2 km gestartet. Petrus hat es leider nicht gerade gut mit uns Läufern gemeint und es hat geschüttet wie aus Kübeln. Es war aber ein super (intensives) Training und ich hab es genossen, wiedermal etwas Adrenalin zu spüren.

   
  21. März 2009 - Vom Hochsommer in den Frühling

35 Grad und mehr waren es in den letzten Tagen in Gran Canaria. Dies hatten wir dem Calima oder Shirokko zu verdanken - oder beidem. Die Wetterkundigen und Einheimischen waren sich da nicht so einig. Für uns hiess es einfach: viel Sand und viel Hitze! Dies stellte natürlich zusätzliche Anforderungen an das sonst schon anspruchsvolle Training. Aber alles gut überstanden!
Am Abreisetag habe ich sogar noch Schwimmbestzeiten ins Wasser gezaubert :)
Also wieder ein erfolgreiches Trainingslager hinter mir.

Seit Mittwoch abend bin ich zurück. Donnerstag und Freitag habe ich mich gleich hinter den Bürotisch an der ETH geklemmt um Pendenzen aufzuarbeiten. Dank dem vollen Einsatz meiner BürokollegInnen hielten sich diese aber in Grenzen! Vielen Dank!!

Heute geht das geregelte Training wieder los und startet mit einem Novum für mich:
zum ersten Mal trainiere ich mit Pulsuhr und Geschwindigkeitsmesser... Während dem Training verlasse ich mich nach wie vor aufs Gefühl und werde nicht auf die Hightech-Uhr schauen. Nach dem Training werden aber die Daten von meinem Trainer ausgewertet und beurteilt. Mal abwarten, welche Schlüsse er daraus zieht...

     

  13. März 2009 - es rollt und rollt...

Ai ai ai, beim letzten Webeintrag hatte ich mir doch so vorgenommen, regelmässiger zu berichten. Jetzt ist es schon wieder 3 Wochen her. Äxgüsi.

Seit Mitte letzter Woche bin ich schon wieder in Gran Canaria am Kilometer pauken. Natürlich geniesse ich hier vor allem das Radfahren bei warmen 25°, die anderen zwei - mit Krafttraining sogar drei - Disziplinen kommen aber auch nicht viel kürzer.
Die erste Woche hatte es bereits in sich mit täglichen Trainings zwischen 5 und 7 Stunden. Dies nicht etwa nur im easy Ausdauertempo, nein, ich "durfte" zwischendurch auch schon richtig bolzen...

Heute war ich um den Komplett-Ruhetag dankbar. Nach dem Ausschlafen haben wir einen ausgedehnten Frühstücks-Brunch zusammen genossen (es sind ausser mir noch ca. 20 andere Triathleten dabei) und dann wieder Beine hochlagern.
Morgen gehts dann weiter mit einem intensiven Trainingstag. Ich werde sicher in den nächsten Tagen berichten... ;)

     
  21. Februar 2009 - Brrr, ist das kalt!

Obs wohl die Temperaturumstellung ist? Oder vielleicht doch die körperlichen Nachwehen von 3 Wochen Training in Gran Canaria? .. So oder so, ich habe mich in dieser Woche ziemlich k.o. gefühlt.
So habe ich verhältnismässig nur wenig trainiert - und sogar den Fasnachtsbeginn sausen lassen. Dabei ist das doch in der Ostschweiz DIE Party und immer wieder eine gute Gelegenheit, alte Freunde zu treffen.

Jetzt gehts aber wieder aufwärts und das Training kann so richtig gestartet werden - und die Fasnacht geht ja auch noch einige Tage...
Die nächsten 2 Wochen wird das Laufen intensiviert. Täglich mindestens 1 Lauftraining zwischen 60 und 100 Minuten, mit Hauptaugenmerk auf der Technik. Nicht ganz einfach bei den vereisten Waldwegen. Da gibts wohl nichts anderes als Mitten durch Zürich Downtown zu rennen bis das Eis etwas geschmolzen ist.

Ein Lauftraining wird ganz besonders speziell werden. Da werde ich mich sicher irgendwo aufs Land zurückziehen, wo mich niemand sieht und kennt, hihi. Fotos und Infos darüber folgen! Wünsche Euch allen eine schöne Woche!

     

  15. Februar 2009 - erste Grundlage ist gelegt

Gran Canaria - zu meiner Lieblingstrainingsinsel erkoren - hat mich wieder für 3 Wochen gehabt.. Vom 24. Januar bis gestern 14. Februar 2009 habe ich bei herrlichem Frühlingswetter trainieren können! Die erste Woche habe ich vor allem mit Natascha Badmann trainiert, danach kamen noch weitere Triathleten und wir haben gemeinsam die Hügel erklommen.
Es waren 3 super Wochen mit steigender Tendenz so ziemlich in allen Bereichen: die Temperaturen, die Trainingsumfänge, die Geschwindigkeit, grössere Gänge, alles wurde von Woche zu Woche erhöht... Mitte der zweiten Woche haben wir nach Alto Fataga hoch heftig Gas gegeben. Ich habe mich eigentlich nur noch aufs Hinterrad des vor mir fahrenden Velos konzentriert (einfach nicht abreissen lassen war die Devise) und war ganz schön am Keuchen. Auch wenn's happig war, hat's irgendwie ganz schön gut getan, denn von da an waren meine Beine plötzlich wie verwandelt, wie aufgeweckt, es ging alles plötzlich viel leichter. So konnte ich mich bis Ende der 3 Woche noch ganz schön steigern.
Am meisten habe ich mich aber übers Schwimmen gefreut. So schnell war ich noch nie im Wasser. Die früüüühmorgendlichen Trainings zu Hause machen sich bemerkbar und es fühlt sich zum ersten Mal nach Schwimmen an und nicht nur "über dem Wasser halten". Alles in allem ist es ein super Trainingslager gewesen! Hier sind übrigens noch ein paar Fotos vom offiziellen Trainingscamp zu sehen >>

Gestern abend war ich dann aber schon grad ein wenig geschockt, als ich in Zürich angekommen bin... muss unbedingt das nächste Trainingslager in der Wärme planen :)
Mal schauen was mein Vorgesetzter an der ETH von der Idee hält morgen und mich im März nochmals für 2 Wochen gehen lässt.

     

  12. Januar 2009 - neues Jahr, neue Herausforderungen

Ich wünsche Euch allen ein gutes, erfolgreiches und vor allem gesundes 2009!

Für mich wird dies bestimmt ein ganz spannendes Jahr.
Mit dem relativ frühen Ironman in Lanzarote >> kann ich hoffentlich meine jeweils sehr gute Frühlingsform voll ausspielen und mich zum ersten Mal für Hawaii qualifizieren. Beim Ironman Lanzarote sind es 3 Quali-Plätze bei den Pros.

Besonders gespannt bin ich auch auf die Zeitfahren >>, worauf ich mich im Monat nach Lanzarote konzentrieren will. Das ist für mich nämlich eine ganz neue Sparte, von der ich denke, dass sie mir liegt - obwohl ich noch gar nie an einem Zeitfahren gestartet bin. Ich werde an den Schweizermeisterschaften in Nyon starten, sowie an einigen Vorbereitungsrennen. Dafür gibt es jetzt aber noch einige Vorbereitungen zu treffen. Momentan bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Zeitfahrrad, das UCI konform ist, was mein CAT leider nicht ist. Das ist natürlich auch immer wieder ein finanzieller Aufwand, aber ich bin zuversichtlich, dass sich ein Sponsor finden lässt, der mich beim Projekt "Olympische Spiele London 2012" unterstützen wird.

Das Training war letzte Woche eher easy, es galt zuerst, mich komplett vom Trainingslager zu erholen. Eigentlich wollte ich am letzten Samstag an einem Trainingswettkampf - Lauf über 12km - starten. Aufgrund einer Erkältung und der eisigen Temperaturen hab ich's aber lieber sein gelassen.
Jetzt folgen 2 Wochen mit Schwerpunkt Kraft und Schwimmen und danach darf ich schon wieder an die Wärme reisen. 3 Wochen Gran Canaria sind angesagt.

     
  31. Dezember 2008 - Herzlichen Dank!!

Herzlichen Dank für all Eure Unterstützung im Jahr 2008!!
Familie, Freunde, Trainer, Sponsoren, Ausrüster, Trainingskollegen, Motivatoren, Arbeitskollegen, Nachbarn und es gibt noch so viele mehr, die mich in irgendeiner Art unterstützt haben im Jahr 2008! Vielen vielen Dank!

     

  26. Dezember 2008 - Schnee auf den Kanarischen Inseln

Rechtzeitig zu Weihnachten hat's auch hier auf den Kanarischen Inseln geschneit! Zum Glück nicht auf Gran Canaria, sondern auf der benachbarten Insel Teneriffa.
Als wir heute auf dem höchsten Punkt unserer Königsetappe angelangt waren, sahen wir den Teide, Vulkan von Teneriffa, und auf der Spitze lag doch definitiv frischer Schnee.

Das Wetter momentan ist allerdings super hier. Wolkenloser Himmel. Zwar noch immer etwas kühl, doch eine leichte Windjacke und Tights reichen für die Abfahrt.

Während den letzten 4 Trainingstagen haben wir über 24h Training absolviert. Gestern morgen wäre ich eigentlich schon lieber liegen geblieben als der Wecker schellte. Ich konnte mich dann aber überwinden und mich in den Pool und aufs Rad schwingen. Den Lohn dafür habe ich bereits heute gekriegt. Das Radtraining lief irgendwie schon lockerer als zuvor. Na ja, es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich sie kein bisschen spüren. Ein paar Muskel-Wehwehchen hab ich schon...

Morgen ist nun aber definitiv Ruhetag. Danach folgt nochmals ein 3-Tage-Trainingsblock und dann - rechtzeitig zur Silvesterparty - geht's auch schon wieder zurück in die Schweiz.

     

  23. Dezember 2008 - auch andere Muskeln müssen trainiert werden

Schon bald ist eine Trainingswoche in Gran Canaria um und wir hatten uns einen Ruhetag verdient. Bei einer Foto-Knipserei in den Dünen von Maspalomas versuchten wir uns im Luftsprünge machen.. was nicht ganz so elegant aussah wie erhofft - siehe Bilder.
Die Lachmuskeln wurden aber dabei super trainiert.

Das sonstige Training läuft übrigens auch sehr gut! Trotz der frühen Saisonphase fühle ich mich schon erstaunlich fit und meine Trainingspartner kommen auch schon recht ins Schwitzen :)

   
  20. Dezember 2008 - Training in Gran Canaria

Das Trainingslager in Gran Canaria musste ich mir am Mittwoch zuerst hart erarbeiten. Velokisten und Koffer schleppen durch 20 cm Neuschnee, vergebliches warten aufs Tram.. und dann mit ach und krach doch noch auf dem Flug - der (zum Glück) auch ziemlich verspätet war!
Abends zum 18 Uhr im Bungalow angekommen, schnell etwas essen und dann gleich noch 1h laufen. In den Schlaf wiegen musste mich nachher niemand mehr  :)

Inzwischen sind ja schon wieder ein paar Trainingstage um und es läuft super! Zwar ist es, zu Kanarischen Verhältnissen, ungewohnt kühl. Im Norden soll es grade mal 3 Grad sein, da werden wir aber erst am Montag rumkurven und bis dahin wird's sicher noch etwas wärmer :)

     

  15. Dezember 2008 - das etwas andere Rennen

Es war wohl das kürzeste (2.7km) zugleich aber auch eines der speziellsten Rennen, das ich je gemacht habe. Eine Art Duathlon. Es geht nicht nur ums laufen sondern auch ums sa.....!

Gestartet wird in 2er Teams. Ich hatte das Glück, dass ich mit Gerd einen Teampartner hatte der beide Disziplinen sehr gut beherrschte und ausserdem nach langjähriger Teilnahme die richtige Taktik wusste! Die sah so aus: Zuerst gut "verpflegen", 100m locker traben und dann seeehr schnelle 2.7 km laufen, ins Ziel retten und Haltung bewahren..

weitere Infos vom gelungenen Anlass und Fotos sind hier zu sehen >>

   
  23. November 2008 - Team Saisonabschluss-Fest und jetzt ab in die Sonne?!?

Am letzten Sonntag hat unser traditionelles Team Biken mit Spaghetti-Essen stattgefunden. Der offizielle Saisonabschluss. Der Startschuss fürs 2009 also, der für mich aber schon vor ein paar Wochen gefallen ist.

Momentan geht's Schlag auf Schlag. Es ist nicht ganz einfach, alles unter einen Hut zu bringen. 100% Arbeiten plus 3-5 Stunden Training täglich. Da gibt's eigentlich nur 2 Dinge nebenbei: Essen und schlafen...

Das Ende dieser anstrengenden Phase ist aber schon in Sicht: Am 17. Dezember geht's für zwei Wochen nach Gran Canaria. Freu mich jetzt schon sehr darauf und bin richtig "giggerig" wiedereinmal ein paar Stunden mehr auf dem Velo zu verbringen.
Seit dem Powerman Zofingen steht mein CAT Cheetah nämlich still und wartet auf seinen nächsten Einsatz. Zurzeit mache ich eher kürzere Einheiten auf der Rolle oder dem Mountainbike. Im Hinblick auf den Ironman Lanzarote, wo die Radstrecke über 3000 Höhenmeter hat und die Zeitfahren, die ich im kommenden Jahr machen will, ist es aber schon wichtig, dass ich wieder eine gute Basis auf dem Rad habe und dafür ist Gran Canaria einfach ideal.

     

  27. Oktober 2008 - bin noch da

In einigen Zürcher Einkaufshäusern steht schon der Weihnachtsschmuck!! Die Zeit vergeht schnell, aber das finde ich dann schon noch etwas übertrieben.

Bis Weihnachten ist zum Glück noch etwas Zeit um ein paar Trainingsstunden zu absolvieren. Ich habe wieder richtig Spass an der Bewegung. Obwohl das Training teilweise früh am Morgen stattfindet.. Sehr früh sogar. 5.30 Uhr im Wasser!
Von nichts kommt nichts, also mache ich lieber etwas :) .Ich habe mir nämlich vorgenommen, in der nächsten Saison die Triathlon-Auftaktdisziplin unter 1h beim Ironman zu schwimmen. Natürlich soviel wie möglich darunter! Dazu gibts einiges zu tun und der Startschuss dazu ist ja bereits am 1. Oktober gefallen.
So kommen momentan 6 Schwimm- und je 2-3 Lauf- und Radeinheiten zusammen. Für mehr reicht es momentan nicht, denn ich arbeite "nebenbei" bis Ende Jahr 100%.

Am letzten Samstag habe ich an einem Mountainbike-Technikkurs teilgenommen. Dass Bike nicht gleich Strassenrad ist, habe ich schon vorher gewusst, dass aber schon die ganz easy aussehenden Übungen eigentlich nur bei Silvano - unserem Bikeguide - klappten, hat mich schon etwas gefuxt. Danach habe ich noch eine Bike Ausfahrt mit Dan und Silvano gemacht. Das war dann zuviel des steilen bergabs und ich bin wohl fast die Hälfte runter gelaufen... Hat aber (meistens) Spass gemacht und der Muskelkater die ganze Woche danach hat den Bike-Tag noch lange nachwirken lassen.

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen der Analyse und Planung 2009:
Am Samstag bin ich mit meinem Trainer zusammengesessen um Programm für die nächste Saison zu besprechen. Da sind in der ersten Saisonhälfte gleich zwei Knüller dabei, worauf ich mich jetzt schon riesig freue:
- Ironman Lanzarote im Mai
- Schweizermeisterschaften Rad Einzelzeitfahren im Juni

Am Sonntag haben sich ein paar Videokameras zu unseren Trainings dazu gesellt:
Wir haben beim Schwimmen, Radfahren und Laufen gefilmt, um die einzelnen Bewegungsmustern zu analysieren und entsprechend zu verbessern. Das war sehr spannend und hat einiges an (Verbesserungs-)Potenzial aufgezeigt ...

     

  1. Oktober 2008 - langsam aber sicher geht's wieder los

Nach 3 Wochen mit sehr wenig Sport, ist heute morgen um 6.00 Uhr der Startschuss zum regelmässigen Schwimmtraining gefallen. Mit einer neu geformten Trainingsgruppe schwimme ich 3x wöchentlich in nahegelegenen Hallenbad in Höngg, wo wir ideale Trainingsbedingungen vorfinden. Für die nächsten 2 Wochen werden diese 3 Schwimmtrainings noch die einzigen triathlonspezifischen Einheiten sein. Nebenbei bewege ich mich halt einfach nach Lust und Laune und mache Polysport. In zwei Wochen kommen dann aber sicher weitere Schwimm-Einheiten dazu. Ebenfalls gehts dann wieder mit regelmässigem Laufen und Radfahren sowie Krafttraining los. Die schönen Herbstwälder sind ja dazu perfekt.

Zur neuen Saison habe ich mir natürlich auch schon einige Gedanken gemacht. Die grobe Planung steht, dazu aber mehr in ein paar Tagen. Hasta la vista!


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