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  15. September 2008 - Saisonrückblick im Tagesanzeiger

Am 11. September erschien im Tagesanzeiger mein Interview mit einer Art Saisonrückblick. Reinschauen >>

     

© kirsten stenzel

  10. September 2008 - Spitzenplatz bei der Powerman Weltmeisterschaft in Zofingen

Rang 4 an einer Weltmeisterschaft, das ist sicher gut... dennoch bin ich mit dem Rennen in Zofingen nicht 100% zufrieden.

Der Start zur Eröffnungsdisziplin über 10km Laufen verlief gut! Ich war erstaunt, wie gemächlich es losging und lief gleich an der Spitze mit. Wer den Powerman Zofingen kennt, weiss: flache Passagen gibt es nicht. Entweder rauf oder runter... Die erste so richtig steile Rampe ist bereits nach 500m und da ging's schon nicht mehr so locker. Erika Csomor und Eva Nyström konnten sich etwas absetzen, blieben jedoch in Sichtweite. Rauf und runter, links und rechts - die abwechslungsreiche 5km Runde musste 2x bewältigt werden. Ich lief meinen Rhythmus und konnte mit 2 Minuten Rückstand an vierter Stelle liegend aufs Rad wechseln.

Fürs Radfahren habe ich mich noch wärmer angezogen - denn es war typisches Zofingen-Wetter: Regen und kühle Temperaturen. Sogar Schuhüberzüge habe ich montiert (was vielleicht im Nachhinein ein Fehler war, denn A ich habe ziemlich viel Zeit dabei verloren und B meine Schuhschnalle hat sich dabei gelöst und ich hatte nicht den gewünschten Halt in den Schuhen).
Ich fuhr also los. 2 Minuten Rückstand auf 150km aufzuholen und in einen Vorsprung umzuwandeln hätte eigentlich machbar sein müssen. Nicht an diesem Tag. Anstatt aufzuholen verlor ich Zeit. Viiiiiiiiiiiiiiieeel Zeit. 10 Minuten nämlich!
Die ganzen 150km fuhr ich alleine ohne eine andere Athletin zu Gesicht zu bekommen. Hätte ich die Strecke nicht schon ein paar Ma abgefahren im Training, hätte ich gedacht, ich sei wohl vom Weg abgekommen.
Ich hatte schon so eine Vorahnung, dass das noch ein langer und harter Tag werden könnte. Irgendwie fühlte ich mich auf dem Velo nicht so recht wohl. Und zum ersten Mal bei einem Dua-/Triathlon war ich froh, als das Radfahren vorbei war und ich auf die Laufstrecke wechseln konnte.

Zum Dessert gab's nochmals 30km Laufen. Etwa 7 Minuten fehlten mir auf Eva Nyström und Maja Jacober, die zu diesem Zeitpunkt zusammen auf Platz 2 und 3 liefen. Erika Csomor war wohl unerreichbar weit in Front.
Auch die zweite Laufstrecke ist sehr coupiert und mit 530 Höhenmetern gespickt. Dazu sind Wiesenpassagen zu absolvieren, was sich nach dem vielen Regen als ziemlich glitschige Angelegenheit erwies.
Auf diesen zweiten Lauf hatte ich mich aber vor dem Wettkampf speziell gut vorbereitet. Viel Mentaltraining dafür gemacht und so konnte ich jede Krise - und das waren nicht wenige - überwinden und weiterkämpfen.
Zwischenzeitlich holte ich auf die beiden vor mir etwas auf, ganz rankommen konnte ich aber leider nicht mehr und so blieb es beim vierten Platz.

Zufrieden mit der kämpferischen Einstellung, nicht aber mit der Power schloss ich meinen letzten Wettkampf der Saison ab.
 

     

  30. August 2008 - Powerman Zofingen kann kommen

Wow, in einer Woche starte ich bereits zu meinem voraussichtlich letzten Rennen der Saison. Mit dem Powerman Zofingen habe ich so zu sagen meine Tri- und Duathlongeschichte gestartet. 2004 bin ich mit dem 7ten Rang zum ersten Mal mitten in der Weltspitze gelandet. Das sind für mich natürlich sehr schöne Erinnerungen und umso mehr freue ich mich auf meine dritte Teilnahme beim "wohl härtesten Duathlon der Welt" über 10km Laufen, 150 km Rad, 30 km Laufen.

Ich bin die Strecke in den letzten 3 Wochen bereits ein paar mal trainingsmässig abgefahren und sie ist schon ziemlich happig aber auch superschön und kommt mir sicher entgegen.
Das Radfahren habe ich übrigens fast wieder neu erlernt. Dan Aeschlimann, Assistenztrainer und Geschäftsführer von Toni Hasler kam ein paar Mal mit auf die Trainingsrunde und hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass mein runder Tritt verloren gegangen ist. (Mmh, dabei habe ich doch gedacht: Radfahren kann ich :o))
Tja, ich habe ein paar Korrekturen gemacht und mich bei jedem Tritt darauf konzentriert und jetzt geht das Velo fahren irgendwie noch einfacher... 
Man darf also gespannt sein, wie ich mich am Powerman schlagen werde.

Start der Damen Elite ist am Sonntag 7. September 2008 um 8.00 Uhr >>

     

  10. August 2008 - klarer Sieg beim Schaffhauser Triathlon

Obwohl ich etwas im Ungewissen war, was meine Form betrifft, habe ich mich auf den Schaffhauser Triathlon gefreut. Mein dritter Start in Schaffhausen. Beim ersten Mal musste ich mit Platten aussteigen, letztes Jahr Platz 2. Dieses Jahr wollte ich mich nochmals steigern, Rang und Zeit vom Vorjahr verbessern - das war meine Vorgabe ;)

Beim Schwimmen im Rhein fühlte ich mich gut. Habe mich beim Start ganz vorne eingereiht und wollte einfach unbedingt an den schnelleren Füssen dranbleiben. Das ist mir gut gelungen und ich konnte an 7ter Position mit rund 1 Minute Rückstand auf die Schnellsten in die Wechselzone spurten.
Aufs Rad aufgestiegen, "trampte" ich gleich ins Leere. Die Kette war durch das Rütteln über die holprige Wechselzone herunter gesprungen. Also nochmals absteigen und Kette drauf. Kein Problem, aber halt einige Sekunden verschenkt, jänu!
Auf den ersten paar hundert Metern auf dem Rad spürte ich gleich, dass ich sehr gute Beine habe und so bin ich voll in die Pedalen gestiegen. Die ersten 10 km ging's mehrheitlich bergauf und ich wollte hier gleich alles klar machen, denn es hatte zu regnen begonnen und auf den Abfahrten wollte ich kein Risiko eingehen.
Ich habe dann auch einige Girls überholt, wusste aber nie so recht an welcher Position ich stehe, da auch noch Staffelteams unterwegs waren, die vor uns starteten.

Zurück in der Wechselzone rief mich dann der Speaker "als erste Frau" aus.
Das war ja schon mal etwas... Jetzt zum Laufen (meine grösste Ungewissheit, da ich seit 4 Wochen nie länger als 5 Minuten am Stück gelaufen bin). Ich kannte die Strecke vom letzten Jahr. Ziemlich coupiert, auf Wiesen und Waldwegen, auf und ab!
Schon bei den ersten Schritten machte sich mein Wadenmuskelkater, den ich mir diese Woche beim Training eingefangen habe, bemerkbar. Dennoch hat sich's irgendwie schnell angefühlt und ich habe einfach 100m für 100m genommen.
Von hinten bestand keine Gefahr mehr, denn nach dem Velo hatte ich bereits 3 Minuten Vorsprung. So musste ich nicht ganz ans Limit gehen, wollte die ersten paar Kilometer aber trotzdem ein zügiges Tempo laufen. So konnte ich meinen Vorsprung sogar noch ausbauen und gewann schlussendlich klar mit über 5 Minuten vor Petra Vetsch und Barbara Scherrer. Die letztjährige Zeit konnte ich um 2 Minuten unterbieten, was mich besonders freut.

Wie geht's weiter? Die nächsten 2 Wochen stehen nochmals voll unter dem Motto Training, denn in 4 Wochen starte ich bei der Duathlon Powerman WM in Zofingen. Bis dahin ist bis jetzt kein Wettkampf mehr geplant, evtl. werde ich ganz kurzfristig noch an einem Short Tri- oder Duathlon starten. Mal schauen wie das Training läuft.

     

  3. August 2008 - knackige Trainingswoche hinter mir

Die ersten 2 Wochen nach dem Ironman standen voll und ganz unter dem Motto: Erholung, mental und physisch. So habe ich den Sport etwas links liegen gelassen und alles andere gemacht, was sonst eher etwas kurz kommt.
Ein bisschen Training war auch dabei, dies diente aber eher der Regeneration und Vorbereitung auf die kommenden Wochen.

Diese Woche habe ich nun wieder losgelegt. Kraft- und Spritzigkeitstraining standen im Vordergrund. So habe ich mir auch schon wieder den ersten Waden-Muskelkater eingeholt... Obwohl ich nie länger als 30 Sekunden am Stück gelaufen bin, das dafür aber hochintensiv und 20x hintereinander mit Velosequenzen dazwischen.

Bis vor einiger Zeit mochte ich solche schnellen Trainings nicht besonders, jetzt kann ich immer mehr ans Limit gehen und es macht sogar Spass - und mein Dieselmotor wird gleichzeitig zum Turbo umgewandelt.. Das kann ich bereits nächsten Samstag beim Schaffhauser Triathlon auskosten!


 

     
  22. Juli 2008 - "am pläuschle"

Nach ein paar Tagen "Kopf lüften" im Tessin, wo mich nur noch der Muskelkater an Triathlon erinnert hat, beginne ich nun wieder mit leichtem Training. Wirklich noch nicht allzu verrückt, ich brauch ja noch Energie zum Tanzen abends  ;o)

Ab nächster Woche werden dann Umfang und Intensität von Woche zu Woche gesteigert, denn der Wettkampfkalender für die nächsten 2 Monate ist nicht ohne... >>

     

  15. Juli 2008 - Ironman Switzerland

Gut vorbereitet und topfit startete ich am Sonntag am Ironman Switzerland. Es war sehr kühl und regnerisch, das machte mir jedoch überhaupt nichts aus und ich freute mich auf den Wettkampf!

Der Start für die 3.8km Schwimmen erfolgte um 6.55 Uhr, 5 Minuten vor den 2200 Altersklassen-Athleten. Bereits letztes Jahr wurde in diesem Modus gestartet und da kam ich ziemlich unter die Räder, bzw. Schwimmer, weil mich viele der Altersklassen-Athleten überholt haben. Für dieses Jahr war ich aber zuversichtlich, da ich mein Schwimmen doch deutlich verbessern konnte. Leider konnte ich meine guten Trainingsresultate aber nicht umsetzen, die schneller Schwimmer von hinten fingen an zu überholen und so war für mich wieder "Schleuderprogramm" angesagt. Mein Rhythmus endgültig dahin!

Es war ein ziemlicher Kampf, aber irgendwann waren die 3.8 km rum!
18 Minuten Rückstand auf die führende Sibylle Matter, phuuuu!

Aber jetzt endlich aufs Velo! Es regnete in strömen. Darauf war ich vorbereitet und so bin ich mit Langarmtrikot, langen Tights und Schuhüberzügen ausgerüstet losgebrettert. Eigentlich war ich nur auf der Überholspur. Es hat fast 60km gedauert, bis ich die ersten Pro-Athletinnen überholen konnte. Danach habe ich mich aber stetig nach vorne gearbeitet. Ich fühlte mich super, einzig verpflegen mochte ich mich nicht so richtig, jeder Schluck aus dem Bidon eine Überwindung.
Bei der ersten Passage am Heartbreak Hill hörte ich den Speaker, als er mich als 6te ausgerufen hat.  70km später war ich schon auf Rang drei, welchen ich bis in die Wechselzone gehalten habe. 9 Minuten Rückstand auf Sibylle und 2 Minuten auf Caroline Steffen.

Der Wechsel aufs Laufen war konzentriert und gelassen. Voller Selbstvertrauen bin ich losgelaufen und die Beine super! Obwohl ich nie das Gefühl hatte, am Anschlag zu laufen kam ich den ersten beiden sofort näher! Nach der ersten von 4 Laufrunden hatte ich Caroline schon vor mir und war mir sicher, dass ich sie bald überhole. Vorher musste ich aber dringend aufs Klo! Danach lief sichs schon wieder leichter!
Aber nicht mehr lange! Wie angeworfen wurden plötzlich meine Beine schwer, die Schritte kurz, Krämpfe, Schwindel. Und das bei noch nicht mal der Hälfte der Laufstrecke. Zu wenig gegessen, überzockt auf dem Rad... keine Ahnung.
Ich wurde langsamer und langsamer und konnte mich nicht mehr auffangen. So habe ich Position um Position verloren und bald schon war mir der Rang egal und nur noch das Minimalziel finishen ein Thema.

Overall Rang 20 (Pro: Rang 10) hat dabei herausgeschaut. Mit meiner Leistung bin ich nicht zufrieden. Während dem Rennen habe ich mir gesagt: bis und mit nächstes Jahr kein Ironman mehr... aber zuerst besser mal die Enttäuschung verarbeiten, erholen, und dann neue Taten planen.

Fazit:
Schneller Schwimmen, besser Verpflegen, Krisen überstehen, weiter Vollgas geben!
Ich werd's schon noch lernen  :o\  The dream goes on!

Vielen Dank allen für die grosse Unterstützung vor, während und nach dem Wettkampf!

     
  10. Juli 2008 - noch 3 Tage

Am Sonntag ist es also soweit! Mit der Startnummer 46 gehe ich ins Rennen!
Der Startschuss fällt um 6.55 Uhr! Daumen drücken, oder noch besser: live dabei sein und anfeuern! Ich freue mich! Weitere Infos auf www.ironman.ch
Wer nicht nach Zürich kommen kann, kann das es auf www.ironmanlive.com verfolgen!

     
  9. Juli 2008 - davon will ich mehr!

Wow, heute hatte ich ein Bombengefühl auf dem Velo! Im Windschatten eines Motorrads habe ich nochmals so richtig das Tempogefühl genossen, das ich für Sonntag mitnehmen will. Bei Tempolimit 50 hätte es heute oft geblitzt bei einer Radarkontrolle. Teilweise waren wir weit schneller als 75 km/h! Das hat mega Spass gemacht und war auch gleich das letzte Intensivtraining bis Sonntag. Jetzt folgt nur noch ein "bisschen Bewegung". Übrigens, heute war Kartoffeltag, ab morgen gibt's wieder Kohlenhydrate!

     
  6. Juli 2008 - letztes langes Training absolviert

Heute habe ich mein letztes langes Training vor dem Ironman absolviert. Es war ein rund 5-stündiges "Allerlei" - das heisst mit Schwimmen, Laufen und Radfahren - und diente vor allem dazu meinen Kohlenhydratspeicher zu leeren. Ab heute ist nämlich Schwedendiät angesagt. Keine Kohlenhydrate bis Mittwoch! Dabei habe ich schon jetzt wieder Lust auf Spaghetti & Co.

     
  1. Juli 2008 - der Countdown läuft

Am Sonntag bin ich die neue Velostrecke des Ironman Switzerland abgefahren! Sie gefällt mir sehr gut!! Genau das Terrain wie ich es liebe: flach, wellig, windanfällig! Umso mehr steigt die Vorfreude auf den Ironman Zürich am 13. Juli 2008.

Die nächsten Tagen laufen unter dem Motto: In der Ruhe liegt die Kraft!
Viel ausruhen, gut essen, Massagen, einfach erholen.

     
  21. Juni 2008 - Gran Canaria

Bereits sind wieder 10 Tage vorbei seit meiner Ankunft in Gran Canaria. Wie immer sind die Trainings-Bedingungen ideal. Es ist das erste Mal, dass ich im Juni hier bin. Es ist tagsüber etwa gleich warm wie noch im Mai - 25 bis 30 Grad. Abends ist es aber schon deutlich "tüppiger" also noch vor einem Monat.
Ein weiterer Unterschied zum Frühling: ich bin wohl momentan die einzige Triathletin auf der Insel. Keine Velofahrer weit und breit und eine Schwimmbad hab ich auch immer für mich alleine!
Mein Training läuft gut! Eine gute Mischung aus intensivem Training und Erholung! In einer Woche fliege ich zurück in die Schweiz um für den kommenden Ironman Zürich vermehrt die Beine hochzulagern :o)

     
  11. Juni 2008 - ab ins Flugzeug!

Nach genau 1 Monat zu Hause zieht es mich schon wieder in den Süden, um der angesagten "Schafskälte" zu entfliehen! In 3h geht mein Flieger nach Gran Canaria, das ja schon zu meiner zweiten Heimat geworden ist! Mehr Infos folgen..

     

  2. Juni 2008 - Rang 13 in Rapperswil  - ein ganz schön hartes Stück Arbeit!

An lautstarker Unterstützung am Strassenrand hat's nicht gefehlt! Herzlichen Dank für die zahlreichen Anfeuerungen!!
Abgesehen davon lief gestern nicht viel bei mir. Saft- und Kraftlos.

Das Schwimmen hat sich eigentlich von allen 3 Disziplinen noch am besten angefühlt und das heisst eigentlich schon alles  ;o)  Mit ein paar Minuten Rückstand bin ich aufs Velo gesprungen - und wollte richtig Druck machen - konnte aber nicht! Keine Power in den Beinen. Ich hab ein paar mal runtergeschaut, ob vielleicht die Bremsen noch ange-zogen sind, aber da unten war alles in Ordnung...  Tja, leider hat sich das während den 90 Kilometern nicht gebessert, die Anstiege konnte ich nur im kleinsten Gang fahren.
Nach 2h33 hatte ich es dann doch geschafft und bin an 14. Stelle aufs Laufen gegangen. Auch hier war jedoch "kein Pfupf" drin.
Es hat schon gereizt, einfach stehen zu bleiben und auszusteigen. Aber Finish-Line ist in diesem Jahr für mich das oberste Gebot und so bin ich als 13te ins Ziel gelaufen.

Fazit: ein harter Trainingswettkampf auf dem Weg zum Ironman Zürich. Ich wusste, dass ich nicht in Topform sein werde, aber ein bisschen mehr Power hätte ich mir schon gewünscht! Was nicht ist, kann noch werden..
Fotos >> / Medien >>

     

  25. Mai 2008 - es geht Schlag auf Schlag!

Schon wieder ist eine Woche vorbei und es geht dem nächsten Wettkampf entgegen. Bis und mit gestern habe ich noch fleissig trainiert - jetzt geht's wieder ruhiger zu und her! Erholen für Sonntag, wo ich am 70.3 Ironman Switzerland in Rapperswil starte!
Das Starterfeld ist sehr hochkarätig! Aktuelle Welt- und Europameisterinnen der unterschiedlichsten Distanzen nehmen die 1.9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21.1km Laufen in Angriff! Da starte ich sicher als Aussenseiterin - werde aber natürlich Vollgas geben ;o)

Um 8.55 geht's am Sonntag los. Ich Freue mich auf möglichst lautstarke Unterstützung am Strassenrand! Mehr Infos zum 70.3 Rapperswil >>

     

  18. Mai 2008 - 1. Platz in Frauenfeld

In der Hauptstadt meines Heimatkantons Thurgau konnte ich heute meinen ersten Saisonsieg feiern!

Beim Frauenfeld Triathlon startete jeder Teilnehmer einzeln in Abständen von 20 Sekunden. Kategorie und Geschlechter quer durcheinander. Ich mag diese Art von Rennen. Kein taktieren - einfach von Anfang bis am Schluss so schnell wie möglich.
Wirklich frisch gefühlt habe ich mich vor und während dem Rennen nach dieser Trainingswoche nicht. Dennoch konnte ich aber ein ziemlich zügiges Tempo angehen und auch durchziehen. Einzig mit dem Schwimmen bin ich nicht zufrieden. Die Trainingszeiten hatten eine bessere Zeit erwarten lassen.
Dennoch konnte ich das Rennen mit über 2 Minuten Vorsprung auf die Neuseeländische Pro-Athletin Merryn Greenwood und Gabriela Furter gewinnen und bin damit zufrieden!

Fotos >> / Bericht Thurgauer Zeitung >>

Morgen steht ein 3-Pässe-Velotraining auf dem Plan. Allerdings hab ich gerade festgestellt, dass hier der Winter noch nicht allzu lange weg ist und die meisten Pässe noch Wintersperre haben. ... Aber irgendein "Hügel" wird sich sicher finden lassen, den ich ein paarmal ohne Schneekette bezwingen kann!

     
  16. Mai 2008 - back at home

Zurück zu Hause  :-)

Ein Training jagt bereits wieder das andere und so richtig zum "ankommen" hatte ich noch gar keine Zeit. Ich geniesse aber das Training in der herrlich grünen und blühenden Landschaft. Diese intensive Woche werde ich mit dem Triathlon In Frauenfeld abschliessen, wo es am Sonntag 800m Schwimmen, 34km Rad und 8km Laufen zu bewältigen gilt.
 

     
  7. Mai 2008 - die Tage sind gezählt

Ein Tag nach meinem Wettkampf in Lissabon bin ich bereits wieder zurück nach Gran Canaria geflogen. Zuerst habe ich es natürlich ein paar Tage ruhig angehen lassen. Hatte doch ziemlich Muskelkater und meine Füsse ein paar Blasen, da ich den Halbmarathon aus Zeitmangel beim Wechsel ohne Socken gerannt bin.
Ich habe deshalb letzte Woche vorwiegend auf dem Velo trainiert. Seit Samstag mache ich aber wieder das volle Programm mit und fühl mich von Tag zu Tag besser!

Gestern haben wir dann auch einen Trainingswettkampf gemacht, der mich sehr positiv gestimmt hat. Ein kleiner Bericht darüber findet ihr hier >>

Am Sonntag breche ich hier meine Zelte ab und reise nach 20 Wochen wiedermal zurück in die Schweiz, worauf ich mich sehr freue!

     

  26. April 2008 - 3. Rang in Lissabon!!

Wow, der Saisonstart ist geglückt. Es war ein sehr heisser Tag und ein Kopf-an-Kopf-Rennen - aber jetzt schön der Reihe nach:

Der Schwimmstart war etwas chaotisch. Nicht alle Athleten waren bereit und so gab es etwas Gerangel auf den ersten paar Metern. Es galt 2 Runden à 950 Meter zu schwimmen. Nach 31 Minuten war ich mit einem guten Gefühl aus dem Wasser.

Dann ab aufs Rad! Zuerst über ein paar Pflastersteine und dann direkt Richtung Autobahn! Ca. 10 km raus (wellig) und dann wieder zurück, das ganze 4x.Der Blick auf die gegenüberliegende Fahrbahn war frei und so wusste ich bald, dass ich auf die führende Nina Eggert ungefähr 6 Minuten zurück war. Ich wusste "Das ist machbar!" meine Beine fühlten sich gut an! So war ich bald nur noch auf der Überholspur und habe Platz um Platz gutgemacht und mit 2h12 eine super Velozeit aufgestellt.

Nach dem Wechsel aufs Laufen war ich bereits an zweiter Stelle mit 45 Sekunden Rückstand auf die Vorjahressiegerin Tove Wiklund. Ich wusste aber auch, dass hinter mir die Athletinnen fast im Sekundentakt eintreffen. So habe ich einen möglichst schnellen Wechsel hingelegt und bin losgedüst. Die ersten paar Schritte waren noch etwas holprig - vielleicht auch wegen den vielen Pflastersteinen die wir zu überwinden hatten - doch immer noch fühlte ich mich gut. Nach einem Viertel der Laufstrecke konnte auf die Führende auflaufen und sie auch gleich hinter mir lassen.
Doch da waren noch zwei schnellere Frauen unterwegs! Das Tempo von Joan Blafoss und später Heidi Jesberger konnte ich nicht mitgehen als sie mich in der zweiten von vier Runden überholten. Habe aber insgeheim gehofft, dass sie die Hitze nicht gewohnt sind (es war etwa 30°C) und wieder etwas langsamer werden. Dem war nicht so. Auch ich konnte aber das Tempo weiterziehen und die Athletinnen hinter mir in Schach behalten und als Dritte ins Ziel einlaufen.

Mit dem dritten Rang bzw. meiner Leistung bin ich sehr zufrieden! Das stimmt für die kommende Saison zuversichtlich!

Frauen Overall:
 1. Joan Blafoss, DEN                4h08:24
 2. Heidi Jesberger, D                4h11:13
 3, Michaela Giger, CH               4h14:31
 4. Tine Deckers, BEL                4h16:19
 5. Imke Schiersch, D                 4h16:58
 6. Anne Banke, DEN                  4h17:06
 7. Katharine Baldinger, AUT     4h19:09
 8. Fiona Moorehead, AUS         4h20:49
 9. Edwina Carter, ENG              4h22:13
10. Nina Eggert, D                       4h22:46

Bei den Herren war das Feld ebenfalls sehr gut besetzt. Es gewann der Engländer Paul Amey vor Frederico Monteiro aus Brasilien und dem Portugiesen Pedro Gomes.

vollständige Rangliste >>
Bericht triathlon-szene.de >>

     

  24. April 2008 - Luxus!

Beim letzten Wettkampf im Ausland hatte ich mich aus finanziellen Gründen für eine Jugendherberge als Unterkunft entschieden. Die anderen Gäste dort haben leider nicht am Wettkampf mitgemacht und so war zwei Nächte vor dem Wettkampf wegen "Radau" auf den Zimmergängen nicht an viel Schlaf zu denken. Nicht gerade die ideale Vorbereitung für einen Wettkampf. Das war mir eine Lehre...
So habe ich das Hotel in Lissabon etwas bewusster ausgesucht und es hat sich gelohnt! Luxus pur! Portiers die mir sofort das Gepäck abnahmen (und sich wunderten was wohl in der grossen schwarzen Kiste ist), tiptopes RUHIGES Zimmer, ein riesiges gemütliches Bett, Badewanne (gibts in Gran Canaria nicht), TV, Frühstücksbuffet und allem drum und dran.
Das Hotel liegt nur gerade 300m vom Start-/Zielgelände entfernt! Nach Ankunft gestern habe ich mir gleich Schwimmsachen gepackt, um mal den Schwimmkurs zu "besichtigen"... ich durfte leider noch nicht ins Wasser. Ab heute Nachmittag ist es aber offiziell erlaubt.
Mein Rad ist auch schon wieder zusammengebaut und startklar. Heute werde ich noch eine Stunde locker kurbeln gehen mit anschliessendem kurzen Lauf. Mal schauen, ob ich eine Route finde. Der Verkehr ist schon ziemlich viel. Am Wettkampf selber wird dann auf der abgesperrten Autobahn geradelt. Flach und windanfällig. Genau wie ich's mag!
Ich fühl mich gut! Es kann losgehen! Am Samstag um 8.00 Uhr (9.00 CH-Zeit) ist der Start. Daumen drücken!

     
  20. April 2008 - Vorbereitung auf Lissabon

So, bald geht es los! Am Mittwoch morgen fliege ich via Madrid nach Lissabon.
Der Start zum Rennen ist am Samstag um 8.00 Uhr. Ich freue mich mega auf meinen ersten Einsatz in diesem Jahr und bin gespannt, wie gut meine Form ist.
Wenn's mit der Internetverbindung klappt, melde ich mich das nächste mal aus Lissabon.

     
  16. April 2008 - Erholung

Gestern habe ich das zweitletzte lange Training bis zum Wettkampf in Lissabon hinter mich gebracht. Zwar trainiere ich bis zum 26. April noch täglich, dies aber maximal 40 Minuten bis 3 Stunden.
Ich bin froh, dass es noch einige Tage dauert bis zum Startschuss, so ist noch genügend Zeit, mich zu erholen und die so genannte Superkompensation wirken zu lassen.

     

  4. April 2008 - heiss

Mit den Füssen in einem Eimer voller kaltem Wasser sitz ich gerade hier und frag mich, ob ich das überhaupt schreiben darf...  Ich weiss, dass ihr wohl gerne mit mir tauschen würdet! Es ist seehr tüppig hier! Gefühlte 30 Grad und mehr, dazu kommt noch der Saharawind "Calima", ein warmer Wüstenwind. So als wenn jemand mit einem Fön vor einem steht.
Drum war ich heute grad doppelt froh um einen freien Tag, wo ich mich kaum bewegt habe.
Vielleicht habt ihr's schon in den Tagi-News gelesen >>, ich bin ziemlich "futschi-gatto". Auch nach der Abreise von Toni & Co ging's für mich gleich weiter mit dem Training. Diese Woche nochmals Vollgas mit 6-8 Stunden Training täglich.
Aaaaaber, ich hab schon den Trainingsplan für die nächsten 3 Wochen und - yeah - es wird einfacher.... Weniger Training. Mehr Erholung. Halleluja!

     
  30. März 2008 - neue Schwimmbestleistungen

Obwohl der Schwerpunkt in den letzten 3 Wochen beim Radfahren und Laufen war, konnte ich am Donnerstag meine Schwimmbestzeiten über 100m und 200m um 3 bzw. 10 Sekunden verbessern! Die Technikverbesserungen machen sich bemerkbar.
Und damit es im offenen Gewässer noch etwas schneller wird, habe ich meinen neuen "sailfish one" Wetsuit erhalten. Er ist super flexibel und fühlt sich im Wasser schnell an..

Die Vorfreude auf den Wettkampf im Lissabon in 4 Wochen steigt!

     

  25. März 2008 - kalt

Jetzt darf ich auch mal übers Wetter jammern.. Gestern sind wir beim Radtraining ganz schön verregnet worden. Bereits als wir losfuhren hier Maspalomas fielen Regentropfen vom Himmel, was nichts Gutes verheissen liess. In den Bergen sah's noch schwärzer aus. Auf 1800m bei Regen kann's auch hier ganz schön kalt werden. Nun denn, was nicht umbringt, macht stärker.
Die Empfehlung von Toni, sogar Handschuhe mitzunehmen, fand ich dann aber trotzdem ein bisschen übertrieben. Ich bin ja Optimist und ausserdem ist der Platz in der Trikottasche beschränkt...
Spätestens nach 3h Fahrt habe ich an die weisen Worte zurückgedacht. Das Schalten war nicht mehr so einfach. Meine "Klüpperli" fast eingefroren. Die Abfahrten wurden wortwörtlich zur Zitterpartie... Brrrr, einfach kalt!
Aber jänu, Triathlon findet draussen statt - wir haben die 7h Training durchgezogen, sind wieder trocken und aufgewärmt und um eine gute Erfahrung reicher.

     
  18. März 2008 - wieder in Gruppen unterwegs

Seit Samstag ist wieder einiges los. Dass viel Training auf dem Plan steht, daran bin ich mich ja jetzt schon gewohnt  :o), nicht aber, dass dieses Training 40 Leute mitmachen!
Es ist wieder Toni Hasler Trainingscamp angesagt wo ich Gruppen leite. Das macht Spass und ist zugleich Motivationsspritze. Bei gewissen Intensivtrainings kann man den Wettkampfgeist schon mal rauslassen...

     
  13. März 2008 - es geht was

Gestern 7h auf dem Rad, heute bereits wieder einen längeren Lauf hinter mir. Schon seit einigen Tagen hab ich bereits vor dem Training das Gefühl, ich bin nudelfertig, doch nach einer kurzen Aufwärmphase gehen die Bewegungen irgendwie fast von alleine. Schon extrem, zu was der Körper fähig ist, wenn sich der Kopf durchsetzt.

Nichts desto trotz ist aber auch die Erholung wichtig. Darum bleibt heute das Rad stehen; heute nur noch 40 Minuten schwimmen und dann Feierabend.
Morgen gibt's schon den nächsten Härtetest mit 6h Velo intensiv und 60min Laufen. Dass das auch fast von alleine geht, daran hab ich noch so meine Zweifel..

     
  11. März 2008 - nur kurze Verschnaufpause!

Das war wiedermal ein Täuschungsmannöver...  Nach zwei sehr intensiven Trainingswochen wo zügig und voll sehr viel häufiger vorkam als locker, war ich ziemlich kaputt. Ich hatte mich aber darauf eingestellt, denn so war's mit meinem Trainer besprochen. 2 Wochen Auslastung, danach eine Erholungswoche... Jupii
So habe ich am letzten Freitag ziemlich beruhigt das E-Mail geöffnet mit meinem neuen Trainingsplan. Ein kurzer Blick darauf liess mich dann aber gleich wieder in die Tasten hauen... "Ist das wirklich mein Trainingsplan?!?" schrieb ich zurück. Das konnte sich ja nur um ein Missverständnis handeln. Oder?!?
Mmmh, nein, aus der Ruhewoche wurde EIN Ruhetag am letzten Sonntag, danach kam doch gleich wieder so ein Killertraining. Und es geht im gleichen Stil weiter..

     

  2. März 2008 - Halbzeit!

Seit 10 Wochen trainiere ich jetzt schon auf der Sonneninsel - genau Halbzeit.
Bisher ist alles nach Plan verlaufen, ausser einem einzigen Schwimmtraining konnte ich alles zu 100% durchziehen. Dieses Schwimmtraining hab ich nicht einfach sausen lassen - nein, die Bademeister haben gestreikt. Inzwischen schwimme ich zwar so gut, dass mich kein Badmeister zu retten braucht, aber es ging halt um die Vorschriften und das Bad blieb zu  ;o(

Die Fortschritte seit Ende Dezember sind in allen Bereichen gross, bin jedoch sicher, dass bis zu Beginn der Wettkampfsaison und vor allem bis zum Ironman Switzerland noch einiges geht. Bisher habe ich ja vor allem im Kraftbereich trainiert, was nicht wirklich zu Gunsten der Schnelligkeit ist.
Diese Woche waren aber auch schon die ersten Tempoverschärfungen dabei! Hügelläufe, Sprints, Steigerungen, Wettkampftempo - vor allem die Lauftrainings hatten es in sich. Das war aber sicher erst der Anfang. Ich hoffe, meine Oberschenkel gewöhnen sich möglichst schnell daran, denn die Muskulatur reagiert ganz schön heftig und das Treppensteigen hat sich schon fast angefühlt wie nach einem Wettkampf.
Dank meiner Akupunktur-Nadeln lässt sich dies aber auch schnell wieder beheben.

Morgen geniesse ich meinen Ruhetag und den schon fast obligatorischen Kaffee im "Maximilian's" am Strand und dann geht's voller Elan in die zweite Halbzeit!

     
  19. Februar 2008 - Faulenzen und dabei schnell werden

Es gibt ja Athleten, denen es schwer fällt, auf der faulen Haut zu sitzen und gar nichts zu tun. Bis vor ein paar Jahren war das bei mir auch so - bis ich erlickt habe, dass ich während dem Faulenzen schneller werde. So habe ich die letzten 3 Tage Ferien gemacht und jede Minute genossen. Beine strecken, Bücher lesen, käfelen, schlafen, nichts tun..
Der Körper braucht die Zeit, um auf die vorangegangenen Trainingsreize zu reagieren und entsprechend stärker und schneller zu werden, damit das nächste Training kein Stress mehr für ihn ist.
Heute ist es aber wieder vorbei mit dem "Ferienlager". Das Morgen-Training habe ich bereits hinter mir - Laufen und Krafttraining. Am Nachmittag geh ich dann noch ein paar km Schwimmen und Radfahren.

     

  14. Februar 2008 - Abkühlung

Unsere Motoren laufen heiss! Das intensive Training lässt Arme und Beine glühen..
Zwischendrin denkt wohl Petrus, dass uns eine Abkühlung ganz gut tut! Seit einer Woche regnet es nämlich ungewohnt oft. 

Dreimal haben wir nun innerhalb einer Woche die Königsetappe gefahren. Rund 140 km mit 3000 Höhenmetern. Vor allem auf dem Nach-Hause-Weg geht's da ganz schön zur Sache. Heute hat uns zusätzlich noch ein ziemlich starker Gegenwind alles abverlangt.
Erstaunlicherweise fühle ich mit aber jetzt, nach dieser Tour, frischer als noch am Morgen. Da wäre ich am liebsten schon nach 1h Fahrzeit wieder umgedreht. - ziemlich müde. Das gestrige Intenisvtraining hat seine Spuren hinterlassen.
Der Kopf war zum Glück stärker als die Beine und es lief von Kilometer zu Kilometer besser. Am Schluss konnte ich sogar noch richtig Gas geben und gegen den Wind powern.

Morgen stehen nochmals 5 Stunden Rad und 1h Schwimmen auf dem Programm. Danach ist dieser 2-wöchige Auslastungsblock auch schon wieder vorbei und das Training wird für eine Woche stark runtergeschraubt.

     

  7. Februar 2008 - die Tücken mit der Technik

Oi oi oi - heute habe ich mich wiedermal mit der Technik rumgeärgert. Zum ersten Mal seit meinem Triathlonbeginn habe ich einen "Velocomputer" montiert. Bisher habe ich mich immer geweigert, da mich die verschiedenen Anzeigen nur vom eigentlichen Trainingsinhalt ablenken. Jetzt hab ich einen Trittfrequenz-Messer montiert, damit ich nicht immer mitzählen muss bei den speziellen Übungen.
Heute habe ich ihn noch spazieren gefahren, ohne dass er lief... mmh, hatte nicht wirklich die Geduld, die Gebrauchsanweisung genau durchzulesen und er funktionierte natürlich nicht. So habe ich mich schon bestätigt gefühlt, dass dies zu viel Technik ist. Mir reicht mein Kopfrechnen und meine natürliche Wattmessung in den Beinen.
Kurz davor, das Ding in die Ecke zu knallen hat aber mein WG-Kumpel Philipp eingegriffen und seine Logik eingesetzt. Und nach etwa 1h pröbeln (bei meinem CAT Cheetah-Rad ist das nicht ganz so einfach zu montieren, da das Tretlager schmaler ist) funktioniert's jetzt auch wirklich.

Und als ich dann das Rad in die Ecke stellen wollte, habe ich gesehen, dass der Sattel während dem heutigen Training nach vorne gerutscht ist. Auch hier ist natürlich das CAT eine Spezialkonstruktion. EINE einzige Schraube, mit der man Sattelhöhe einstellen, das ganze verkeilen und die Sattelklemme anziehen kann.
Okay, schnell anziehen - dachte ich. Das Gewinde war im Eimer... anziehen nicht mehr möglich! Da heute kein Mechaniker mehr verfügbar musste ich halt selber was aus Unterlagsscheiben basteln. Ich hoffe, das hält für die morgige 6 stündige Radausfahrt.
Nicht immer ganz einfach mit dem Hightech-Super-Rad! Und trotzdem liebe ich es :-))

     
  26. Januar 2008 - Muskelkater

Als ich vor 3 Wochen meinen Trainingsplan erhalten hatte, war ich ziemlich verwundert darüber. Es sah auf den ersten Blick nach ungewohnt wenig Training aus. "Ziemlich locker, wie Ferien" hab ich gesagt.
Inzwischen habe ich meine Meinung revidiert und der Muskelkater erinnert mich fast jeden Abend daran, dass die Einheiten zwar nicht so lange, aber doch ziemlich intensiv waren. Viel Kraft, viel Laufen und Schwimmen.

Die letzten 2 Wochen habe ich alleine trainiert, in den nächsten Tag vergrössert sich dann die Schweizer Trainingsgruppe wieder. Immer mehr Teamkollegen treffen ein. Unter anderem auch Philipp Gubler >> mit dem ich dann bis Mai eine WG bilde.
Gut für mich, denn er ist nicht nur ein super Triathlet sondern auch gelernter Koch  ;-)

Am 2. Februar geht's dann mit einem Toni Hasler Camp weiter. Dann kommt auch mein Masseur Dani Meier. Meine Muskeln freuen sich darauf!

     
  18. Januar 2008 - wöchentlicher Bericht im Tagesanzeiger

Ab nächster Woche erscheint im Tagesanzeiger immer Freitags mein Erlebnisbericht aus Gran Canaria. Regionalteil Stadt Zürich Sport. Reinschauen! >>

     
  16. Januar 2008 - stürmisch

Das Wetter weiss momentan nicht so richtig was es will. Hier im Süden der Insel ist es zwar meist sonnig, schaut man aber zu den Bergen herauf, hängen dort ziemlich schwarze Wolken. Wahrscheinlich Regen. Da ich aber nur kurze Radausfahrten habe, die nicht in die Berge führen, wurde ich noch nie nass.
Heute war's extrem windig. In die eine Richtung brauchte ich bei vollem Krafteinsatz 1h, bei der Rückfahrt, bei lockerem Tritt, gerade mal 30 Minuten. Ich mag diese Bedingungen auf dem Rad. Kopf runter und kurbeln.
Der Schwerpunkt im Training liegt aber zurzeit beim Laufen - täglich schnüre ich meine Laufschuhe. Von "kurz und heftig" bis "lang und ausdauernd" ist alles dabei.

Übrigens, meine Internetverbindung.. das ist so eine Sache.. funktioniert leider noch immer nicht so richtig. Es kann jeweils etwas dauern mit den News.

     

Es war ein "knorz" aber nun ists geschafft. Christian hats geschafft und mir meine Internetverbindung eingerichtet.


mein "Erholungstempel"


los geht's.. Family Alt,

Toni, Jean-Claude

  14. Januar 2008 - Internetverbindung olé!

Jetzt hat es geklappt. Ich bin per Internet über die "Aussenwelt" verbunden. Untenstehend findet Ihr meine bisherigen News. Viel Spass beim Lesen. Sonnige Grüsse!

   
  10. Januar 2008 - Spanische Lockerheit

Wie schon erwähnt gilt hier der 6. Januar und nicht Weihnachten als grosser Feiertag. Dieses Jahr fiel dieser 6. Januar auf einen Sonntag, also kein zusätzlicher freier Tag für die Arbeitswelt. Kein Problem für die Spanier, sie holten diesen einfach am 7. Januar nach. So waren die meisten Geschäfte, das Schwimmbad, etc. am Montag auch noch geschlossen. Von dieser Lockerheit hab ich mich gleich anstecken lassen und genoss meinen Ruhetag in vollen Zügen. Natürlich stand das so auf meinem Trainingsplan... Toni scheint die Spanier zu kennen :o)
Nein, mein Ruhetag hatte natürlich einen anderen Grund. Es ist eine Ruhewoche angesagt. Ich trainiere nur jeden zweiten Tag, um mich von den ersten beiden Wochen zu erholen und dann ab Montag wieder richtig loszulegen.

   
  4. Januar 2008 - Woche 2

Den letzten Tag im 2007 haben wir mit einer herrlichen 6h Radausfahrt genossen. Perfektes Timing, denn am Tag danach war Ruhetag und wir konnten am Abend noch auf das neue Jahr anstossen. Dies haben wir jedoch nicht zu Gran Canarischer Zeit getan, sondern eine Stunde früher, als es in der Schweiz 24 Uhr war. Wir waren schon etwas geschlaucht vom Training und deshalb nicht mehr allzu fit und froh etwas früher ins Bett zu kommen.

Meine Formkurve hat in dieser Woche bereits nach oben gezeigt. Während ich in der ersten Woche an gewissen Orten noch mit dem kleinsten Gang gekämpft habe, war's jetzt schon lockerer. Meine Beine erinnern sich wieder daran, was Velofahren ist  ;o)
Morgen ist dann das Toni Hasler Camp vorbei. Die Trainingsgruppe schrumpft auf 3-4 Leute.

Eventuell werde ich am Sonntag nach Las Palmas fahren. Hier wird nämlich nicht Weihnachten, sondern der 3 Königs-Tag gross gefeiert.

   
  31. Dezember 2007 - Herzlichen Dank!

Das Jahr 2007 neigt sich dem Ende zu. Es war für mich ein Jahr mit sportlichen Hochs und Tiefs. Das gehört dazu und ich konnte vieles daraus lernen.
Nach wie vor bin ich überzeugt, meine grossen Ziele erreichen zu können. Dafür braucht es aber ein gutes Umfeld. Dieses Umfeld habe ich: Meine Familie, Freunde, Trainer, Sponsoren und viele mehr - vielen Dank für Eure wertvolle Unterstützung!!

   
  28. Dezember 2007 - gut angekommen

Schon ist wieder eine Woche vorbei seit meiner Ankunft auf der Insel. Die ersten Trainings absolviert.
Zu sagen, dass ich schon in Höchstform bin, wäre schon ziemlich übertrieben. Die Berge kommen mir etwas steiler vor als auch schon. Das wird sich aber sicher von Woche zu Woche ändern.
Momentan arbeiten wir vor allem im Kraftausdauer-Bereich, gespickt mit ein paar schnellen Einheiten. Bei einer Trainingsgruppe von ca. 10 Leuten kommt auch der Spass nicht zu kurz. Bei Sonnenschein und 25°C lässt es sich gut trainieren.

Nur gestern hatte ich eine kleine Schrecksekunde auf dem Rad. Mitten in einer Abfahrt hat plötzlich meine Vorderbremse gestreikt. Kabel gerissen... Ist nicht gerade ein schönes Gefühl, wenn man die nächste Kurve vor sich sieht und nicht richtig bremsen kann. Nach 100 m - noch vor der Kurve - kam ich dann endlich mit der Hinterbremse zum Stillstand.
Danach bin ich noch vorsichtig nach Hause gefahren. Toni immer 2 Meter vor mir, damit er mich im Notfall hätte bremsen können.

Sonst verlief bis jetzt aber alles ohne Zwischenfälle.. Heute ist Ruhetag und dann nehme ich bereits Woche 2 in Angriff. 

     



  15. Dezember 2007 - noch 1 Woche

Heute in einer Woche sitze ich im Flieger nach Las Palmas/Gran Canaria.
Bis Anfang Mai werde ich dort meine Zelte aufschlagen. 20 Wochen sind es genau.

Ich war schon oft auf meiner Lieblings-Trainingsinsel. Da es aber während den Trainingslagern immer voll zur Sache ging, hatte ich noch nicht mal die Gelegenheit, mir die Hauptstadt Las Palmas anzusehen oder in den Norden der Insel zu fahren. Das kann ich in den nächsten 4 1/2 Monaten
nachholen.

Ein weiteres Vorhaben ist, Spanisch zu lernen.

Oberste Priorität hat aber sicher Training und Erholung! Ich freue mich sehr darauf! Die meiste Zeit werde ich mit einer Trainingsgruppe von 3-4 Athleten unterwegs sein. So können wir uns gegenseitig zu Höchstleistungen pushen.
Zwischendurch wird dann die Trainingsgruppe vergrössert. Dann nämlich, wenn die Toni Hasler Trainingscamps stattfinden. Bei diesen Camps helfe ich schon seit einigen Jahren als "Guide" aus und heize mit den Velogruppen über die Berge.

Natürlich werde ich hier regelmässig von meinen Abenteuern berichten.



  11. Dezember 2007 - 10 Bewegungen zum k.o.

Eigentlich sollte ja Treppensteigen für Ausdauersportler kein Problem sein.. Okay, nach einem Ironman oder Marathon ist das nicht ganz einfach, aber nach einem Training mit gerade mal 10 Bewegungen? Eigentlich kein Problem oder?
Phuu, ich werde immer wieder eines Besseren belehrt.
Krafttraining mit voller Auslastung heisst das Zauberwort. Das geht so: Man nimmt so viel Gewicht, dass man nach 6-8 Bewegungen eigentlich schon nicht mehr kann und packt dann irgendwie noch 2-3 Wiederholungen drauf, bis die Muskulatur vollständig "versagt".

Die grösste Herausforderung stellt dann aber jeweils die Treppe dar, die im Fitnesspark Regensdorf vom Kraftraum zum Ausgang führt. Es sind nur ca. 8 Stufen runter... Wäre da kein Treppengeländer, wo ich mich festhalten könnte, hätte ich ein Problem, denn die Muskulatur ist so erledigt, dass Koordination und Kraft noch fehlen.



Teamausflug


Wein oder Cola, Walti?


Super-Mech Silvano

weitere Fotos

1. Dezember 2007 - Advent Advent

Schon wieder ein Weilchen her seit meinem letzten Eintrag.
Zurzeit läuft ziemlich viel:

- Training:
Meinem Fuss geht es prima. Ich habe mich entschieden, keinen weiteren Eingriff vorzunehmen - ausser Akupunktur - und bin wieder voll im Training. Bereits habe ich den ersten Schwimm- und Kraftblock hinter mir. Diese Woche war Erholung angesagt.
Morgen geht's dann wieder los. Ziemlich viel Training steht auf dem Plan. Weiterhin sind Schwimmen und Kraft im Mittelpunkt. Die Laufeinheiten werden auch wieder länger. Darauf freue ich mich sehr. Ich war jetzt fast 3 Monate nicht mehr draussen laufen, sondern vermehrt auf dem Laufband. Jetzt kann ich wieder die Wälder durchstreifen  :o)

- Arbeit:
Noch bis Ende Jahr arbeite ich 100%.
Zur Hälfte an der ETH und die restlichen Stunden momentan am Weihnachtsmarkt im Zürich Hauptbahnhof. Wir sind mit unserem Stand genau neben dem grossen geschmückten Weihnachtsbaum platziert. Nebenan ein Glühwein-Stand. So kommt doch schon ein bisschen Weihnachtsstimmung auf - obwohl ich Weihnachten dieses Jahr kaum feiern werde.

- Teamausflug:
Am letzten Sonntag hat der alljährliche Teamausflug stattgefunden. Ein lockeres Bike-Training auf der Powerman Zofingen Laufstrecke mit anschliessendem Spaghettiessen. Wie immer ein sehr geselliger und gelungener Anlass!

- Ausblick:
Nebst Arbeit und Training sind vor allem die Vorbereitungen für mein erstes Trainingslager in vollem Gange. Ein sehr langes Trainingslager *smile*. Am 22. Dezember werde ich nach Gran Canaria fliegen und dort die ersten Monate des Jahres verbringen. Mehr dazu später!
 





12. November 2007 - viele Wege führen nach Rom..

.. oder: viele Ärzte, viele Meinungen   ;o)  ..äxgüsi

Heute morgen war ich an der Schulthess-Klinik, die ein eigenes, grosses Zentrum für Fuss-Chirurgie hat.  Spezialisten, die sich tagtäglich mit nichts anderem als Füssen und deren Anatomie beschäftigen.
Ich hatte an eine Routine-Voruntersuchung für die spätere OP gedacht.
Zu meinem Erstaunen waren aber die Ärzte zufrieden mit dem bisherigen Heilungsverlauf und dem Röntgenbild. Sie rieten mir sogar von einer Operation ab und sind überzeugt, dass sich der Bruch vollständig ausheilt - ohne Spätfolgen!
Das habe ich gerne gehört!

Voraussichtlich wird noch eine Stosswellentherapie gemacht. Die energiereichen Schallwellen, die auf die gebrochene Stelle abgegeben werden, erzeugen eine erhöhte Durchblutung, somit eine bessere Heilung und die Verhinderung von Pseudoarthrose.
 

5. November 2007 - doch noch Operation

Nachdem ich von den erstbehandelnden Ärzten im Waidspital bei der Diagnose und Kontrolluntersuchung unterschiedliche Aussagen in Sachen Therapie erhielt (von "alles was schmerzlos ist, ist erlaubt", bis "noch mindestens 6-8 Wochen Laufpause"), wollte ich mich noch durch eine Zweit- bzw. Drittmeinung absichern.

Patrik Noack, der Verbandsarzt des Triathlonverbandes sowie Oberarzt im Swiss Olympic Medical Center in Magglingen und Sportorthopäde Prof. Biedert hatten aber keine gute Nachricht für mich. Der Bruch ist komplizierter als zuerst diagnostiziert. Ohne eine Operation oder eine komplette Ruhestellung mit Null Belastung von mindestens 4-6 Wochen sind die Heilungschancen gerade mal bei 5%. Spätfolgen wären bei einem weiteren Trainingsaufbau absehbar.
Obwohl ich momentan schmerzfrei trainiere, möchte ich das Risiko nicht eingehen, deshalb habe ich mich für eine Operation entschieden..

Das ist ärgerlich - 2 Monate umsonst "rumgedoktert". Jetzt geht das Ganze wieder von vorne los.  Aber die Saison ist jung - es bleibt noch genügend Zeit um 2008 gesund und mit guter Form an der Startlinie zu stehen..

21. Oktober 2007 - Es läuft wieder!

Jupi, gestern konnte ich zum ersten Mal wieder die Laufschuhe schnüren! Mein Fuss hat den Test bestanden. Zu meinem Erstaunen konnte ich sogar ein ziemlich zügiges Tempo durchziehen. Auch heute zeigen sich - ausser etwas Muskelkater - keine Nachwehen!

Mit dem Rad-, Schwimm- und Krafttraining habe ich ja bereits vor 3 Wochen begonnen. Es ging vor allem darum, mich wieder ans regelmässige Training zu gewöhnen und meinen Körper auf längere und intensivere Einheiten vorzubereiten.

Bis Ende Jahr werde ich das Training weiterhin in den Morgen- und Abendstunden absolvieren. Danach ist ein längerer Aufenthalt auf Gran Canaria geplant.

1. Oktober 2007 - Startschuss Saison 2008

Der Startschuss für die Saison 2008 ist gefallen. Nach einer vierwöchigen Trainingspause geht's nun wieder voll motiviert los!!

Da ich momentan ganztags im Büro arbeite, geht's am Morgen schon früh aus den Federn. Täglich von 6 bis 7.30 Uhr absolviere ich mein Schwimmtraining. Abends folgt dann eine zweite Trainingseinheit, meist Rad- und Krafttraining oder etwas Polysportives. Mit dem Laufen werde ich noch 2 Wochen warten.

In meiner Agenda sind bereits die ersten Wettkampfdaten zu finden.
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