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24. April 2012 - Happy End
6 Monate ist es her
seit meinem letzten Eintrag. Eine lange Zeit mit viel Training und Schweiss. Ich
glaube, dass ich behaupten kann, eine so gute Form wie schon lange nicht mehr zu
haben.
Eigentlich perfekt -
denn die Saison 2012 steht vor der Tür...
Dennoch habe ich
entschieden, keine Wettkämpfe mehr zu bestreiten.
Ich hatte den Gedanken
schon lange. Und als ich vor gut zwei Wochen beim Tristar111 in Mallorca am
Start war, wurde es immer eindeutiger. Schon vor dem Wettkampf kam nie das
Rennfieber auf, das ich früher kannte, trotzdem ging ich an den Start, mit dem
Vorhaben, nochmals so richtig Gas zu geben....
Ich konnte den
Wettkampf nicht beenden, weil ich so starke Mensschmerzen hatte, dass ich schier
vom Rad fiel... Das gibt's und ist sehr ärgerlich.
Das extreme daran war
aber, dass mir mein DNF einfach egal war - auch Tage danach. Diese Gefühle haben
meine Gedanken bekräftigt: es ist Zeit, mit Profisport aufzuhören. Zeit für
anderes.
Seit gut 2 Jahren bin
ich ja schon als Coach unterwegs und gebe mein Wissen und meine Erfahrung mit
Trainingsplanung, Trainingsleitung, Referaten, Firmencoachings usw an andere
weiter. Inzwischen macht mir diese Aufgabe viel mehr Spass, als selber um Ränge
und Minuten ja sogar Sekunden zu fighten.
Drum kann ich wirklich
mit 2 lachenden Augen aufhören - denn mein Hobby bleibt nach wie vor mein Beruf
und ich freue mich darauf, jetzt öfters auf der anderen Seite zu stehen - als
Zuschauer, Coach und Betreuer von Athleten. |
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24. Oktober 2011 - was geschah
und geschehen wird...
3 Monate sind schon
wieder vergangen seit dem letzten Eintrag. Viel ist passiert, aber das hier noch
alles aufzuschreiben, zuviel des guten. Die Resultate meiner Rennen findet ihr
hier
nachgetragen.
Ich war nach dem Saisonabschluss sehr hin und her gerissen, ob ich noch noch
eine neue Saison in Angriff nehmen soll. Die eigene Coaching-Firma
MY sport
läuft super und
macht Spass. Natürlich nimmt ein eigenes Geschäft sehr viel Zeit in Anspruch und
mein eigenes Training leidet schon etwas darunter. Nach ein paar Wochen
Trainingspause habe ich mich aber entschieden, nochmals anzupacken. Eine
Langdistanz, sprich Ironman, möchte ich jedoch nicht mehr machen. Ich werde mich
in meiner letzten Profisaison auf die 70.3 Rennen konzentrieren, mit Endziel
Weltmeisterschaften in Las Vegas. Hier schon mein Rennkalender 2012
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14. Juni 2011 -
wiedereinmal eine Olympische Distanz gemacht
Laaang ist es her seit
meiner letzten Teilnahme an einem Wettkampf über die Olympische Distanz.
Unglaublich, 2005 war es das letzte Mal. Ich glaube ich habe überhaupt erst 5
oder so davon gemacht in meiner ganzen Triathlonkarriere. Irgendwie wird mir das
erst jetzt so richtig bewusst... Nun ja, das wird sich ja jetzt ändern. Ich habe
diese Saison noch einige davon geplant.
Den ersten davon habe
ich schon am Sonntag absolviert: Ich war in Murten beim Seeland Triathlon. Ein
bizzeli mulmig war mir schon, denn nach dem Ironman Texas war es das erste
richtig intensive "Training" das ich machte, ich habe mich aber gleichzeitig
sehr auf das Rennen gefreut.
Beim Schwimmen ging es bei mir vor allem drum, mal zu schauen, was so geht. Ich
habe auf der Ironman Distanz noch nicht so richtig herausgefunden welches Tempo
ich gehen kann und bin meistens etwas zu passiv unterwegs.
So bin ich die 1500m gut, teilweise etwas im zickzack, geschwommen. Natürlich
gehöre ich auch auf dieser Kurzdistanz nicht zu den schnellsten.. aber es ist
ein Anfang.
Das Radfahren über die
45 km ging recht flott - mit ein paar kleineren Pannen. Nach dem ersten satten
Anstieg wollte ich endlich was trinken und mich verpflegen, da merkte ich erst
dass mein Bidon leer war.. irgendwie ist das Ding ausgelaufen in der
Wechselzone. Na ja, meinen Plan B hatte ich schnell zur Hand und der hiess:
einfach nicht verpflegen und so schnell wie möglich fahren und die 45km hinter
mich bringen. Nach etwa der Hälfte der Radstrecke, gesellte sich noch eine Biene
zu mir. Zuerst ist sie mir gegen die Sichtschutz-Scheibe des Helmes gedonnert
und dann irgendwie darunter katapultiert worden. Es war im Fall ein doofes
Gefühl, eine Biene zwischen Auge und Brille zu haben... nach einem kurzen Kampf
bin ich sie aber losgeworden ohne gestochen zu werden und es konnte weitergehen.
In der Wechselzone
hatte ich meinen Gel bereit und konnte ihn vor dem Laufen in mich reindrücken.
Benzin wieder aufgefüllt und loslaufen. Es fühlte sich recht locker und gut an.
Die Strecke war abwechslungsreich, durch Wald und Wiese. Mit einer Laufzeit von
39 Minuten bin ich sehr zufrieden. Schlussendlich war's der 5. Rang und das
wichtigste für mich: Es war wiedermal so richtig "der Plausch". Ich hatte dieses
Gefühl schon eine Weile nicht mehr. Ausserdem git es mir die Möglichkeit, etwas
Tempohärte zu bekommen. Darum werde ich in 2 Wochen bereits wieder bei einem
Olympischen Starten. Diesmal in Erbach/Deutschland.
Planung >> |
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26. Mai 2011 - Bericht
Ironman Texas, Rang 11
Der Ironman Texas ist
passé. Nun ja, ich bin nicht ganz zufrieden mit meinem Rennen. Mit dem 11. Rang
hat die Zahl eine 1 zuviel :)
Nach
einer laangen Reise mit einigen Zwischenfällen und Verspätungen bin ich 5 Tage
vor dem Wettkampf in "The Woodlands" - etwa 40km von Houston entfernt -
angekommen. Die Gegend ist superschön und wir hatten eine perfekte Unterkunft.
Homestay bei Anthony. Er hat uns sein Apartment zur Verfügung gestellt und das
war super! Vielen Dank.
Die ersten paar
lockeren Trainings liessen es schon erahnen: das wird ein heisses Rennen. Die
Temperaturen stiegen täglich an - und auch die Luftfeuchtigkeit. Für den
Wettkampftag waren 35 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit vorausgesagt. Auch der See,
in dem das Schwimmen stattfand, wurde täglich wärmer und so mussten wir davon
ausgehen, dass ohne Neopren gestartet wird.
So
war es dann auch und das kam meinen Schwimmkünsten nicht gerade entgegen. Das
erste Drittel des der Auftaktdisziplin ging recht gut, ich konnte in einer
kleinen Pro-Gruppe mitschwimmen. Danach haben sich aber wieder alte Muster
eingeschlichen. Zu verkrampft - ich konnte die Pace nicht halten. Der letzte km
der Strecke war dann in einem etwa 8m breiten Kanal. War da etwa Gegenströmung??
So kam's mir auf jeden Fall vor - ich hab's kaum mehr hoch geschafft...
entsprechend hoch war der Rückstand auf die vorderen.
Jänu, ich kenne das.
Auf den ersten
Kilometern der Radstrecke habe ich mich noch nicht so richtig wohlgefühlt. Der
Grund ist doof: meine Blase war voll - ich konnte gar nicht richtig powern. Erst
nach 40 Minuten, als ich sie endlich leeren konnte, konnte ich richtig drücken
und war fortan auf der Überholspur.
Die Radstrecke war
superschön. Eine Runde à 180km, ziemlich viel Wind, wellig. Teilweise war ich
total alleine unterwegs. Keine Menschenseele weit und breit. Ich habe einfach
gehofft, dass ich keinen Abzweiger verpasst hatte.
Nach und nach konnte
ich einige der Pro Frauen überholen und hatte ein gutes Tempo.
Es gab kleine kurze
Krisen, wo ich etwas Druck wegnehmen musste. Zwischendrin war auch immer wieder
kühlen ein Thema, denn die Hitze wurde grösser. 4h50 für die 180km waren gut.
In der Wechselzone
angekommen habe ich zum ersten mal erfahren, an welcher Stelle ich lag. uuuh,
Rang 10 - ich wollte weiter nach vorne und habe versucht, gleich von Beginn der
Laufstrecke weg ein flottes Tempo anzuschlagen.
Ehrlich? Ich konnte es
nicht lange durchziehen. Von 2 Athletinnen wurde ich noch überholt. Ich habe
gekocht (vor allem äusserlich) und mich von Verpflegungsstelle zu
Verpflegungsstelle gerettet. Wasser, Eis, Cola, Gel... kühlen kühlen.
Ich wusste, das wird
nichts schnelles mehr geben, fertig machen wollte ich aber auf jeden Fall. Es
ging ja auch noch um ein paar Punkte und bei solchen Verhältnissen weiss man
nie, ob alle die noch vor einem sind, das Ziel überhaupt erreichen.
Ja und so war es
schlussendlich Rang 11 - mehr erhofft, aber schlussendlich doch froh, gefinisht
zu haben.
Fotos folgen.
Auf mein
Hawaii-Punkte-Konto kamen zusätzlich 1440 Punkte. Ich bin damit jetzt auf Rang
53. Bis Ende August müsste es Rang 30 sein. Ob ich in diesem Jahr weiterhin auf
das Ziel Hawaii setze oder ob ich noch ein paar andere Rennen bestreite, werde
ich in den nächsten Tagen entscheiden. Ganz sicher werde ich aber im Juni und
Juli an ein paar kurzen Rennen teilnehmen, um etwas mehr Wettkampf-Härte zu
kriegen und meine Trainingsleistungen vor allem im Schwimmen und Laufen besser
abrufen zu können. |
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14. Mai 2011 - noch 6
Tage bis zum Ironman Texas
Es war viel los in den
letzten 2 Monaten.
Nach dem
Trainingslager im März habe ich mich (körperlich) vor allem erholt. Ich war ganz
schön müde und es hat eine Weile gedauert, bis meine Muskulatur wieder so
richtig Gas geben wollte. Klar habe ich trainiert, aber der Umfang war im
Vergleich zum Trainingslager gering.
Aber
mit gross Beine hochlagern war trotzdem nichts. Ich durfte einige Referate und
Workshops leiten.
Gleich am ersten Tag
zu Hause standen die ewz trainingdays mit dem Thema Mentaltraining auf dem
Programm. Wir waren total überrascht wieviele Teilnehmer "anmarschierten". Der
Raum ist fast aus allen Nähten geplatzt, es waren über 70 die mehr erfahren
wollten, wie sie sich auf den Tag X mental vorbereiten und wie sie auch einen
Plan B bereit haben.
Zwei
Tage später durfte ich bei Bayer Schweiz in Zürich von meiner Geschichte
erzählen.
Im Anschluss
fand eine interessante Gesprächsrunde mit den TeilnehmerInnen, über Zielsetzung
und Motivation statt. Natürlich waren auch einige Trainings- und Ernährungstipps
gefragt, denn im Juli nehmen viele Mitarbeiter von Bayer am Firmentriathlon in
Zürich teil.
Anfang April musste
dann mein Körper wieder so richtig aufwachen. 3 1/2 Wochen Trainingslager in
Lanzarote. Phuuuu, ich bin wirklich oft an meine Grenzen gegangen und der Wind hat den Rest dazu
beigetragen.
Vielen Dank an meine
Trainingsgspändli vom MY sport Trainingslager, ist halt schon einfach, die
intensiven Einheiten "zusammen" zu machen.
Fotos vom
Trainingslager
Seit 10 Tagen bin ich
wieder zu Hause. Noch bis vor einigen Tagen dachte ich: wenn das nur gut kommt.
Meine Beine und Arme waren noch ziemlich schwer.
Da brauchte es mal
wieder eine super Massage von Dani Meier und Schwupp-Diwupps - 2 Tage danach sah
meine Sportlerwelt schon wieder besser aus :)
Auch ein paar
Firmencoachings waren in den letzten Tagen wieder auf dem Programm - das macht
richtig Spass...
Bei IBM waren es
gleich 4 Referate und Workshops. Über 3 davon habe ich ja bereits berichtet. Das
letzte beinhaltete jetzt noch das Thema "Wie läuft eigentlich so ein Wettkampf
und die unmittelbare Vorbereitung ab?!"
Da konnte ich aus dem
vollen schöpfen - ich stecke ja grad mittendrin.
Und zu guter letzt
folgte noch ein Referat in Basel vor 2 Tagen. Thema Motivation und
Zielerreichung bei einer Firma. Danach folgte noch ein Lauftraining mit den
Mitarbeitern.
Schon cool, wieviele
Firmen langsam "auf den Geschmack" kommen und merken, dass fitte Mitarbeiter
einfach gesünder und leistungsfähiger sind.
Die nächsten 7 Tage
gehören jetzt aber voll mir.. Es ist alles gepackt - morgen fliege ich nach
Houston Texas zum Ironman. Ich freue mich sehr, dass meine Mutter mich
begleitet. Zu zweit ist es doch viel kurzweiliger und das "warten" auf den
Wettkampf erträglicher.
Am Samstag 21.5. ist
dann Raceday! Das Starterfeld bei den Pros ist hochkarätig. Es sind über 30
Profi-Frauen am Start. Das habe ich erwartet, denn der Ironman Texas ist das
best-dotierte Rennen im Hinblick auf die Punkteverteilung für die Hawaii-Quali.
Deswegen habe ich diesen Wettkampf gewählt - nach diesem Rennen weiss man
einfach "woran man ist" und das gefällt mir. Cross your fingers..
Während der nächsten
Woche und nach dem Rennen könnt ihr mich auf
Twitter verfolgen.
Die Webseite werde ich erst zu Hause wieder aktualisieren können. Bye bye, bis
bald. |
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15. März 2011 -
Platten...
Saluti.
Trainingscamp
Lanzarote Camp 1:
Das liebe Wetter ist
seit einigen Tagen hier ein Dauertheman. Übers Wochenende war's hier in
Lanzarote wohl fast kälter als zu Hause in der Schweiz. Fast. Wenn die Sonne
scheint, ist es angenehm warm. Doch der kalte Wind lässt uns nicht immer
kurz-kurz fahren. Eigentlich haben wir jeden Tag mindestens eine Dusche vom
Himmel gehabt. Manchmal wenig, teilweise seeehr heftig. Nichts desto trotz ist
die Laune bei allen gut und wir konnten alle Trainings durchziehen. ....
So richtig durchziehen!!
Die letzten 10
Tage waren recht intensiv und die Jungs mit denen ich auf dem Rad meist
unterwegs war, haben das letzte aus meinen Chicken-Legs (so hat sie der Masseur
betitelt... was auch immer das bedeuten mag) herausgeholt.
Ja uns so habe ich
heute 2 Platten... einen rechts und den anderen links - in meinen Beinen. Zum
Glück ist heute Ruhetag. Da werden nur die Finger gefordert, weil Ruhetag gleich
Office-Tag.
Das Camp ist einfach
super. Wir sind 40 Leute. Alle gut gelaunt und motiviert. So macht das Training
und das danach einfach noch mehr Spass.
Die nächsten 3 Tage
werden wir dann nochmals etwas powern und an der Kraftausdauer feilen. Am
Sonntag reisen wir zurück in die Schweiz.
Im April bin ich dann
nochmals auf der (hoffentlich-)Sonnen-Insel um mich für den Ironman Texas
vorzubereiten.
Alle Fotos vom
Trainingslager findet ihr
hier
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2. März 2011 - alle 7
Sachen sind gepackt - ab nach Lanzarote
In schon fast 24
Stunden landen wir in Lanzarote. Alle 7 Sachen sind gepackt und parat.
Heute Nachmittag leite
ich aber zuerst noch einen Workshop bei IBM Schweiz. Es ist bereits das dritte
Referat für die Grossfirma. Themen waren bisher Mentaltraining (Motivation) und
Ernährung und heute gibt's noch Trainingstipps und Infos.
Ja und dann steht mein
eigenes Training und das von 40 Campteilnehmern wieder im Vordergrund für 2
Wochen. Freue mich auf Sonne pur, viele Trainingskilometer und sicherlich auch
viel Spass und einen guten Formanstieg. Melde mich das nächste mal von der
Insel!
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20. Februar 2011 -
schon wieder ein weiteres Kapitel abgehakt.
Morgen kann ich meinen
50% Bürojob an den Nagel hängen und mich voll auf mein Training und meine eigene
Firma MY sport konzentrieren. Die ersten zwei Monate des neuen Jahres hatten es
wirklich in sich und es lief einiges und ich war froh, hatte der Tag jeweils 24
Stunden. Jetzt bin ich froh, dass ich wieder etwas mehr Zeit und vor allem
Erholung habe.
Das Wetter war ja in
den letzten Wochen schon sehr frühlingshaft und so habe ich - neben viel
Rollentraining zu Hause - auch schon einige längere Radeinheiten auf meinem
Flitzer gemacht.
Mein nächstes Rennen
wird der Ironman in Texas am 21. Mai 2011 sein. Die Vorbereitung läuft in allen
Disziplinen sehr gut. Bald fliege ich nach Lanzarote ins erste Trainingslager
für 2 Wochen.
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5. Januar 2011 - HAPPY
NEW YEAR und ein verspäteter Rennbericht Phuket 70.3
Alles Gute im neuen
Jahr wünsche ich Euch!!
Einen Vorsatz den ich mir nehmen sollte: regelmässiger und schneller von meinen
Erlebnissen zu berichten, gell!?! Sorry, es dauert in letzter Zeit immer eine
ganze Weile - aber es läuft ganz schon was und das ist ja gut so.
Die Geschichte zu
meinem Wettkampf in Phuket ist schnell erzählt: Es reicht nicht mehr aus, aus
dem Grundlagen und Kraftausdauer-Training an einen Wettkampf zu reisen und vorne
mitzumischen. Oh nein, das Niveau war für mich definitiv zu hoch - bzw. ich zu
wenig schnell. Eigentlich habe ich mich ganz gut gefühlt, doch nicht mal auf dem
Rad konnte ich so richtig zuschlagen. Ai ai ai, die anderen Girls schlafen auch
nicht... Rang 12 war nicht gerade das, was ich mir erhofft habe. (320 vielleicht
wichtige Punkte für die Hawaii-Quali gab's trotzdem.)
Drum hatte ich meine
sieben Sachen auch schnell wieder gepackt, mir eine Woche Erholung gegönnt und
dann wieder weitertrainiert.
Die letzten 10 Tage
habe ich auf Gran Canaria verbracht. Es war wunderschön - und anstrengend und
ich glaube, ich konnte wieder einen Stein mehr auf den anderen setzen. Jetzt
trainiere ich 2 Monate zu Hause - vor allem am Laufen und Schwimmen und dann
geht's ins nächste Trainingslager. Diesmal nach Lanzarote, zusammen mit
MY sport,
wo ich auch als
Guide unterwegs sein werde. Das macht immer richtig Spass und in der Gruppe
fallen doch einige - teils auch harte - Trainings einfacher. Ein paar Plätze
hat's noch. Im April gehn wir dann nochmals.
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2. Dezember 2010 -
oooh W O W
Eine Premiere... noch
nie hat mir eine Radstrecke bei einem Wettkampf Furcht eingeflösst - damit ist
es vorbei! Hei, das war vielleicht ein Anblick. Da fährst du, zwar mit etwas
Vorwarnung, aber völlig unbefangen auf einen Hügel zu und plötzlich steht da
dieses Monsterding vor dir!! Ich wusste gar nicht, dass Srassen so steil sein
können. Der Hügel ist nicht nur sehr steil (ich schätze mal so 23-25%?!?)
sondern mit geschätzen 800 Metern auch noch ziemlich lang und nicht mal der
einzige seiner Art, den es zu bezwingen gilt.
Einige Athleten sind
heute bei der Besichtigung schon abgestiegen und rauf gelaufen...
Ich habe jetzt den
ganzen Teil der Strecke abgefahren und kann sagen, dass dies definitiv der
schwierigste Kurs aller Wettkämpfe ist. Wie schon gesagt, sehr viele steile
Passagen, viele Richtungsänderungen, viel Wind und teilweise rauhe Strassen.
Definitiv keine Strecke für Weltrekord-Zeiten-Sammler..
Und - ja - ich freue mich trotzdem, oder jetzt erst Recht. Allerdings werde ich
noch auf Shimano-Kassetten suche gehen. Mit meiner Standard Übersetzung 11-23
wird das etwas zu glühig in den Beinen. Bis jetzt bin ich noch nicht fündig
geworden. Hier kann mal halt nicht einfach in einen Bikeshop reinlaufen
und die haben dann alles an Lager. Mal schauen, sonst gilts halt dann einfach
"Augen zu und durch" und den 23er raufdrücken.
Ich fühl mich fit und
gesund und werde bis zum Wettkampf nicht mehr viel tun ausser ausruhen und
Material bereit machen.
Adios amigos - Daumen drücken! Liebe Grüsse, Michaela
28. November 2010 -
Anstoss Saison 2011 - Phuket/Thailand
Jetzt gehts aber
plötzlich ganz schnell.. In einer Woche ist das erste Rennen der Saison 2011
bereits passé. Die Geschichte hat schon Mitte September begonnen, mit der
Aufnahme des geregelten Trainings.
Ich habe die gesamte
Vorbereitung zu Hause absolviert. ........ ah moment, eine Moskito-Attacke. Oh
mann, die kleinen Stechmücken haben es wirklich auf mich abgesehen. Seit 5 Tagen
bin ich nun auf Phuket und bin schon voll ausgerüstet mit Mücken-Schock-Stecker,
Mücken-Spray (.. mit Zitronengras - anscheinend mögen das die Mücken nicht und
weil's so natürlich ist habe ich's damit probiert - inzwischen bin ich mit
härteren "Waffen" ausgerüstet), Mückencreme und und. Hei nein, das nützt alles
gar nichts. Die fahren voll auf mich ab. Es hilft meist nur der Kampf
eins-gegen-eins. Manchmal gewinnen sie, manchmal bin ich schneller.
Zwischenzeitlich schlag ich schon bei kleinstem Zucken auf mir rum ohne dass da
überhaupt ein Moskito sein unwesen treiben wollte...
Okay, jetzt aber
wieder zum sportlichen, das interessiert euch sicher mehr.
Also die Vorbereitung zu Hause lief sehr gut. Sicher 80% des Radtrainings habe
ich auf der Rolle absolviert. Das ist qualitativ sehr hochwertig. Dennoch ist es
für mich jeweils nicht ganz einfach zu sagen, ob ich gut in Form bin. Die ersten
Ausfahrten hier in Phuket lassen gutes vermuten, abgerechnet wird dann aber am
Sonntag.
Phuket ist eine
beeindruckende Insel. Es hat ein paar Tage gedauert, bis ich den Jetlag
verkraftet habe und mich an die enorme Hitze von über 30 Grad und tropischer
Luftfeuchtigkeit gewohnt habe. Beim ersten Lauftraining war ich nach 10 Minuten
schon ziemlich groggi. Von Tag zu Tag gehts aber besser - der gestrige lange
Lauf hat sich schon sehr gut angefühlt und bis in einer Woche bin ich
temparaturfest.
Um etwas mobiler auf
der Insel zu sein, habe ich mir ein Tuktuk zugelegt. Ein Mofa, womit die meisten
Einheimischen ausgerüstet sind. Hier herrscht linksverkehr und man muss schon
mal gefasst sein, dass man von allen Seiten überhholt wird oder jemand auf der
eigenen Seite entgegenkommt. Volle Konzentration also. Aber ich bin eh im Touristentempo unterwegs.
Ab Dienstag wird die
Raceweek eröffnet, die Boyen der Schwimmstrecke werden gesetzt. Dann werde ich
sie sicher abschwimmen gehen. Das Wasser ist übrigens auch über 30 Grad.
So, ich melde mich
Mitte Woche nochmals, bis dann habe ich die ganze Strecke rekognosziert. Auf der
Radstrecke sollen sehr steile Partien von bis zu 20% sein. Die möchte ich mir
noch anschauen. Bye bye
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